Das fängt ja gut an...
Schnee. Schon wieder. Darf ich mich mal eben auskotzen, bevor die Woche noch schlimmer wird und ich aufgrund Dauerkotzens nicht mehr zum Tippen komme? Noch ’ne Frage: Seit wann frage ich? Okay, also auskotzing galore...
Gehe gestern Abend um 22.30 Uhr mit einem ES REICHT ins Bett. Plopp, um 0.53 Uhr wieder wach. Aber klein beigeben ist nicht. Umdrehen, Augen abermals vor gewissen Realitäten zukneifen, weiterschlafen. Plopp, genau eine Stunde später erneut wach. Und wissend, dass es das jetzt erst mal war. Aufstehen, rumtigern. Wasser trinken. Zigarette rauchen. Rumtigern. Rechner anmachen. Wieder ausmachen. Rumtigern. Nach zirka zwei Stunden Rumgetigere dem Schlaf noch ’ne Chance gegeben. Hat geklappt. Bis genau 5.58 Uhr. Prächtig. Komische Ahnung gehabt. Zum Fenster geschlufft und komische Ahnung bestätigt bekommen. Schnee. Schon wieder. Noch besser: auch auf meinem Auto, das ich gestern in einem besonders schlimmen Anfall von Faulheit nicht in die Garage gefahren habe. Dennoch Hoffnung gehabt, dass es vielleicht nicht so schlimm ist. Manchmal ist es ja zu warm, um Schnee und Scheiben miteinander verschmelzen zu lassen. (Zu warm, um Schnee und Scheiben miteinander verschmelzen zu lassen? Ich muss dringend meinen Wortschatz aufrüsten. Oder was an meiner Wahrnehmung ändern.) Dem war aber nicht so. Kratzen. Und es kam, wie es immer kommt: Das Auto frei, aber ich von oben bis unten voll mit Wasser im beschissensten aller Aggregatzustände -- Matschschnee. Auf der Autobahn dann die ganze Zeit hinter einem ollen BMW-Kombi hergeschlichen. Am Kreuz München Nord hasste ich den Fahrer der Kiste. Dabei ist der bestimmt ein ganz fürsorglicher Familienvater, der sich allmorgendlich genau wie zahllose andere durch den unmenschlichen Berufsverkehr wühlt, um seinen liebreizenden Kindern stabiles Schuhwerk, warme Kleidung, noch wärmere Nahrung, Handy, Rechner, Spielekonsolen und DSL bieten zu können. Halt nein, der kam ja aus meiner Ecke des Bayernstaats. Da hat’s kein DSL. Zum Ausgleich vielleicht...hm, was wollen die Kleinen denn heutzutage so? Eine Karriere als Superstar? Gott, ist mir das alles egal. Ich schreibe jetzt eine ätzende Kolumne über einen Teilbereich meines Jobs. Nene, gelogen. Die Kolumne wird gar nicht ätzend. Geht mir schon wieder viel besser. Danke für die Anteilnahme.
Gehe gestern Abend um 22.30 Uhr mit einem ES REICHT ins Bett. Plopp, um 0.53 Uhr wieder wach. Aber klein beigeben ist nicht. Umdrehen, Augen abermals vor gewissen Realitäten zukneifen, weiterschlafen. Plopp, genau eine Stunde später erneut wach. Und wissend, dass es das jetzt erst mal war. Aufstehen, rumtigern. Wasser trinken. Zigarette rauchen. Rumtigern. Rechner anmachen. Wieder ausmachen. Rumtigern. Nach zirka zwei Stunden Rumgetigere dem Schlaf noch ’ne Chance gegeben. Hat geklappt. Bis genau 5.58 Uhr. Prächtig. Komische Ahnung gehabt. Zum Fenster geschlufft und komische Ahnung bestätigt bekommen. Schnee. Schon wieder. Noch besser: auch auf meinem Auto, das ich gestern in einem besonders schlimmen Anfall von Faulheit nicht in die Garage gefahren habe. Dennoch Hoffnung gehabt, dass es vielleicht nicht so schlimm ist. Manchmal ist es ja zu warm, um Schnee und Scheiben miteinander verschmelzen zu lassen. (Zu warm, um Schnee und Scheiben miteinander verschmelzen zu lassen? Ich muss dringend meinen Wortschatz aufrüsten. Oder was an meiner Wahrnehmung ändern.) Dem war aber nicht so. Kratzen. Und es kam, wie es immer kommt: Das Auto frei, aber ich von oben bis unten voll mit Wasser im beschissensten aller Aggregatzustände -- Matschschnee. Auf der Autobahn dann die ganze Zeit hinter einem ollen BMW-Kombi hergeschlichen. Am Kreuz München Nord hasste ich den Fahrer der Kiste. Dabei ist der bestimmt ein ganz fürsorglicher Familienvater, der sich allmorgendlich genau wie zahllose andere durch den unmenschlichen Berufsverkehr wühlt, um seinen liebreizenden Kindern stabiles Schuhwerk, warme Kleidung, noch wärmere Nahrung, Handy, Rechner, Spielekonsolen und DSL bieten zu können. Halt nein, der kam ja aus meiner Ecke des Bayernstaats. Da hat’s kein DSL. Zum Ausgleich vielleicht...hm, was wollen die Kleinen denn heutzutage so? Eine Karriere als Superstar? Gott, ist mir das alles egal. Ich schreibe jetzt eine ätzende Kolumne über einen Teilbereich meines Jobs. Nene, gelogen. Die Kolumne wird gar nicht ätzend. Geht mir schon wieder viel besser. Danke für die Anteilnahme.

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