The beacons are lit!
Ein verlängertes Wochenende, das ich zwischen Sofa und Bett pendelnd verbracht habe, geht zuende. Das großartige Wetter draußen? Einfach ausgeblendet. Überstrahlt. Durch Heldenmut. In fast kaum ertragbaren Mengen: der Spinnen-Mann, der Mumienjäger mit und ohne Kind, Zeus' unehelicher Sohn (aber Disney hat Ehebruch natürlich nicht im Programm), Männer in Uniform in Mogadishu und die Gefährten. Im dritten Teil. Gleich zweimal. Wer sich fragt: Er ist regulär gekauft. Zum richtigen Preis. In einem richtigen Laden. Ein bisschen vor der Zeit -- zugegegeben. Ein Hoch auf die Beziehungen eines guten Freundes.
Im Kino verpasst. Welch Schande. Wie, um Himmels Willen, hätte der Film auf mich gewirkt, hätte ich ihn auf einer riesigen Leinwand mit ebenso riesigem Sound erleben dürfen? Wo doch die Wirkung schon auf meinem Fernseher mit meiner -- zugegeben -- bis zum Anschlag aufgedrehten 5.1 Anlage ans Orgiastische grenzte. Gänsehaut. Allenthalben. Als Sam gegen Ende Frodo schultert. Als Faramir, den Tränen nahe, dem Willen seines Vaters folgt. Als Pippin zum verzweifelten Ritt auf Osgiliath singt. Als Éowyn von Aragorn abgewiesen wird. Als die Reiter von Rohan über den Hügel kommen. Als die Leuchtfeuer entzündet werden. Die Leuchtfeuer. An dieser Stelle bin ich fast geplatzt. Vor Begeisterung. Vor Rührung. Ich weiß nicht vor was. Es war -- schlicht unglaublich. Unglaublich übrigens auch, dass mir in der ganzen Heldenansammlung immer noch Boromir und Bruder Faramir am meisten zusagen. Und ebenso unglaublich: Die wenigen comic reliefs (gibt es dafür eigentlich einen deutschen Begriff?) haben mich nicht im Mindesten so gestört wie im Vorgänger. Gimli und Legolas hätten ruhig noch stundenlang erlegte Orks zählen können. Überhaupt hat mich erschreckend wenig gestört. Beispielsweise Saurons Suchscheinwerfer. Oder die Tatsache, dass plötzlich die Gäule der Armee vor dem Schwarzen Tor verschwunden waren. Und ganz und gar großartig: Das letzte Bild des Films wurde dem eigentlichen Helden gewidmet. Sam.
Ich glaube, Filme wie diese werden nicht wegen des Sehens gedreht, sondern wegen des Fühlens.
Naja, ich dachte, ich sag's mal.
Zwei Fragen noch: Sah Frodo, als er den Ring über der Lava pendeln ließ, nicht genau aus wie eine finstere Gottheit, die William Blake erdacht haben könnte? (Schäme mich für die Formulierung "finstere Gottheit", passt aber so hübsch.)
Und woher, verflixt, kenne ich die Dämonenköpfe, die Minas Morgul säumten? Die habe ich schon mal woanders gesehen. Wo nur, wo?
Im Kino verpasst. Welch Schande. Wie, um Himmels Willen, hätte der Film auf mich gewirkt, hätte ich ihn auf einer riesigen Leinwand mit ebenso riesigem Sound erleben dürfen? Wo doch die Wirkung schon auf meinem Fernseher mit meiner -- zugegeben -- bis zum Anschlag aufgedrehten 5.1 Anlage ans Orgiastische grenzte. Gänsehaut. Allenthalben. Als Sam gegen Ende Frodo schultert. Als Faramir, den Tränen nahe, dem Willen seines Vaters folgt. Als Pippin zum verzweifelten Ritt auf Osgiliath singt. Als Éowyn von Aragorn abgewiesen wird. Als die Reiter von Rohan über den Hügel kommen. Als die Leuchtfeuer entzündet werden. Die Leuchtfeuer. An dieser Stelle bin ich fast geplatzt. Vor Begeisterung. Vor Rührung. Ich weiß nicht vor was. Es war -- schlicht unglaublich. Unglaublich übrigens auch, dass mir in der ganzen Heldenansammlung immer noch Boromir und Bruder Faramir am meisten zusagen. Und ebenso unglaublich: Die wenigen comic reliefs (gibt es dafür eigentlich einen deutschen Begriff?) haben mich nicht im Mindesten so gestört wie im Vorgänger. Gimli und Legolas hätten ruhig noch stundenlang erlegte Orks zählen können. Überhaupt hat mich erschreckend wenig gestört. Beispielsweise Saurons Suchscheinwerfer. Oder die Tatsache, dass plötzlich die Gäule der Armee vor dem Schwarzen Tor verschwunden waren. Und ganz und gar großartig: Das letzte Bild des Films wurde dem eigentlichen Helden gewidmet. Sam.
Ich glaube, Filme wie diese werden nicht wegen des Sehens gedreht, sondern wegen des Fühlens.
Naja, ich dachte, ich sag's mal.
Zwei Fragen noch: Sah Frodo, als er den Ring über der Lava pendeln ließ, nicht genau aus wie eine finstere Gottheit, die William Blake erdacht haben könnte? (Schäme mich für die Formulierung "finstere Gottheit", passt aber so hübsch.)
Und woher, verflixt, kenne ich die Dämonenköpfe, die Minas Morgul säumten? Die habe ich schon mal woanders gesehen. Wo nur, wo?

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