Samstag, August 14, 2004

Irgendwann schreibe ich einen Horrorthriller: The Office. (Englischer Titel aus verkaufstechnischen Gesichtspunkten.) In dem zerstört ein Büro (sieht in etwa so aus wie das, in dem ich tagtäglich meiner Arbeit nachgehe) zunächst das Leben einer jungen Frau, indem es ihr auf perfide Weise den Kerl ausspannt. Man kennt das ja aus Fatal Attraction und ähnlichen Filmen. Nur dass das Büro später nicht tot in der Wanne liegt. Nachdem das Leben der jungen Frau völlig im Arsch ist, tötet das Büro zuerst sie, dann ihren ahnungslosen Kollegen, dann die anderen Kollegen und später sogar das ganze Bürogebäude und alle, die sich darin aufhalten -- auch die Putzleute und die netten, aber planlosen Damen am Empfang. Danach zieht es marodierend durch die Lande, schart eine stetig wachsende Schar gleichgesinnter Büros um sich, stürzt die Regierung, ruft die Diktatur aus, fackelt einen Siebenunddreißig-Fronten-Krieg an, gewinnt, übernimmt die Weltherrschaft und ...naja, gut. Albern. Aber wenn ich nicht hinschaue, spüre ich immer diesen dräuenden Blick im Nacken. Brrrr.

1 Comments:

Blogger GenosseMzK said...

*ausgrab*
Wo ich grad Zeit habe und das Blog von hinten nach vorn durchlese, muss ich doch noch meine Wegmarkierung hinterlassen.

Dazu passend schonmal dieses hier gelesen?

09:14  

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