Und ich frag' mich so beim Lesen der ersten Seiten, die schon ewig ungelesen hier rumliegen, ob sie es wohl gewusst hat damals, als sie mir das Buch schenkte. Dass das da auf den ersten Seiten für mich der totale Horror ist. Ob es dann Absicht war, das Schenken. Aber dann denke ich, dass das ja Quatsch ist, denn damals, als es mir passierte, kannten wir uns noch gar nicht. Und später, als sie mir das Buch in die Hand drückte, waren wir noch ziemlich gut befreundet. Heute nicht mehr. Die Distanz, die Zeit, die anderen Leben, ihre Erwartungen und meine Unzuverlässigkeit in Sachen 'wichtige Jubeltage' etc., stets der gleiche Kram. Das haben bisher nur A. und ich unbeschadet überstanden.
Wie auch immer, ich les' also so und weigere mich eigentlich, weiterzulesen. Ein Buch, das derart beginnt, kann nicht gut sein. Mit im Himalaya festgefrorener Zunge. Vielleicht ist es der, der Himalaya, der mich weiterlesen lässt? Denn wenn ich an festge-frorene Zungen denke, seh' ich nie irgendwelche Gebirgspässe oder Gebetstafeln, sondern stets nur ein unverrückbar im Boden steckendes, vom Frost glitzerndes Metallrohr. Ziemlich nah. Sehr nah. Zu nah.
Ja, wahrscheinlich ist es der Himalaya. Und die Lösung des Zun-gen-Problems, die mich kichern lässt. Später sind es auch der Flug nach Frankfurt und Esperanto und der Heizkessel etc.pp., der wilde Wechsel zwischen Fantasie und Vielleicht-Realität.
Und die Worte. Ganz sicher sind es am Ende vermutlich einfach nur die Worte, obwohl es eine Übersetzung ist, aber ich bin des Schwedischen nicht mächtig, das muss man dann verstehen. Puh, 'Populärmusik aus Vittula' ist ziemlich sehr wunderbar.
Wie auch immer, ich les' also so und weigere mich eigentlich, weiterzulesen. Ein Buch, das derart beginnt, kann nicht gut sein. Mit im Himalaya festgefrorener Zunge. Vielleicht ist es der, der Himalaya, der mich weiterlesen lässt? Denn wenn ich an festge-
Ja, wahrscheinlich ist es der Himalaya. Und die Lösung des Zun-
Und die Worte. Ganz sicher sind es am Ende vermutlich einfach nur die Worte, obwohl es eine Übersetzung ist, aber ich bin des Schwedischen nicht mächtig, das muss man dann verstehen. Puh, 'Populärmusik aus Vittula' ist ziemlich sehr wunderbar.

3 Comments:
Ist "Populärmusik aus Vittula" nicht ein Film? Oder ist das mit dem "Lesen" jetzt eine Metapher? Wenn ja, ist das eine schöne Idee. Filme lesen, Bücher spielen, Games betrachten. So machen wir's.
zuerst war es jedenfalls ein buch. und das lese ich im moment.
Ich kenne nur das Hörbuch, großartiger Vorleser. Bei der Beschreibung des Hochzeitsfestes habe ich Tränen gelacht und fast einen Unfall verursacht.
Neben Telefonieren sollte auch Tonträgerhören am Steuer untersagt sein.
Kommentar veröffentlichen
<< Home