Montag, Mai 29, 2006

Außen weniger werden und innerlich wachsen. Der alte Selbst-wahrnehmungsverschiebetrick. Manchmal deswegen und wegen so vielem mehr so riesig sein, dass man seine Füße nicht mehr sehen kann. Um nur wenig später in sich zusammenzukacheln wie das viel zu oft, aber oft passend bemühte Kartenhaus. Dann sich wieder zusammensetzten. Stabiler als vorher. Und trotzdem der gleiche Mensch bleiben, den man so gut kennt und so gerne hat. Mit all seinen kleinen Stärken und großen Schwächen.
Eine Zeit ist das, also wirklich, eine Zeit ist das zur Zeit...

6 Comments:

Blogger GenosseMzK said...

Kann ich nur bestätigen..ich, der grad auf Linux umsteigt und sein Leben genau so umkrempelt..
hach..
Nostalgie überwältigt mich grad.

02:09  
Blogger trainbuk said...

bekannt.

08:10  
Blogger Klapsenschaffner said...

Aber man hat sich gern. Das ist schon viel mehr als ein Großteil der anderen da draußen hat.
Ich weiß es, da wo ich arbeite mag sich keiner selbst!

10:15  
Blogger Knurrunkulus said...

wohl die konstanteste konstante in unser aller leben.

12:41  
Blogger Henk said...

ach, frau schmitz, wieder einmal wunderbar kryptisch, aber direkt. das kann ja nicht beides gleichzeitig sein? wohl doch, wohl doch!
das leben ist die quadratur des kreises. eben eine unlösbare aufgabe. das wußte schon der Herr von Lindemann.

22:27  
Blogger Chernaya Akula said...

Was widerum für meine Theorie von der Dualität der Dinge sprechen würde...
Sachen können grundverschieden sein, und totzdem dasselbe...wie bei Yin und Yang - das Eine bedingt das Andere.
Zum Riesen und Kartenhaus. Ist, glaube ich, eine Judo-Weisheit: The bigger they are, the harder they fall.
Oder aus dem Hagakure (-->unbedingt Ghost Dog anschauen!!!): Das Wesen des Samurai liegt im Tod. Was dahinter steckt, nämlich das man sich nur der Endlichkeit des Lebens bewusst sein muss, um wirklich frei zu sein, ist, so denke ich, worauf Henk mit der unlösbaren Aufgabe anspielt.
Das ist auch der Grund, warum mir Base-Jumper so sympathisch sind. Zum Einen versuchen sie, von der Welt zu springen. Und auch wenn sie das nur für Sekunden schaffen, sind sie doch für diesen Zeitraum vollkommen frei. Weil sie, trotz der Möglichkeit des Absturzes, eine irreversible Entscheidung getroffen haben - und damit leben. Oder eben sterben.
Wie, glaube ich, bei brainfarts (der nur zu empfehlen ist(Danke, Frau Schmitz)) stand: Nicht ohne Narben sterben!
Wie Henk sagte...kryptisch, und doch (oder deshalb!?!?) logisch.

01:18  

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