Sonntag, Mai 14, 2006

Mich auf dem Rückflug an meinem ersten Mankell versucht. 'Mörder ohne Gesicht'. Schnell aufgegeben.
'Als ihn das Klingeln des Telefons nun jäh aus dem Schlaf riss, befand er sich mitten in einem hitzigen erotischen Traum.'
'Ein Autounfall, schoss es ihm durch den Kopf.'
Danke, verzichte.

Apropos 'aufgeben': Ich hätte ein neues Fragment. Abermals SZ-Krimiwettbewerb-Gedöns, das aus Zeitmangel nicht fertig wurde. Lese-Walkthrough: Die SZ-Vorgabe ist das Gefettete.

12 Comments:

Blogger trainbuk said...

axo, daher aao:

"Am Ende wird es vermutlich aber doch wieder nicht reichen. Ich kenn' mich."

;)

00:31  
Blogger Petra said...

nope. kein zusammenhang dort.

00:33  
Blogger trainbuk said...

japp, war auch ein scherz.

00:43  
Blogger GenosseMzK said...

uuuh, nicht aufgeben! Weiterlesen. Lohnt sich.

11:44  
Blogger Chernaya Akula said...

Bücher NIE aufgeben! Wenn ich nen "Eisernen Vorsatz" habe, dann diesen.
Habe mnich sogar durch Clancy's "The Bear and the Dragon" gekämpft...um dann festzustellen das so Vorsätze oft viel Zeit für'n Arsch verbraten! Grrrrr!
Gekämpft habe ich allerdings auch bei Tolkiens Herrn der Ringe. Ich glaube, es gibt mittlerweile ein Bundesgesetz, dass verbietet, etwas Böses über den "Herrn" zu sagen, aber ich fands ehrlich öde. Man wusste von anfang an wie et ausgeht. Das is nich schlimm, wenn die Charaktere zwischendurch nicht so eindimensional wären, da waren die im Film wesentlich facettenreicher. Meine Meinung. Bei "For whom the bell tolls" wusste man auch wie's ausgeht (wenn man den Metallica-Song kennt), aber da hatte man am Ende das Gefühl, etwas episches miterlebt zu haben. Beim Herrn kam mir das nich so vor..

13:33  
Blogger Pittiplatsch_der_Liebe said...

Servus Petra

Ich hoffe du hast dich erholt nach dem Flug und der stressigen E3.

Wünsche dir viel Spaß beim ArmA Preview zocken, beneide dich ganz dolle dafür. :)

Viele Grüße aus dem Allgäu
(bei München um die Ecke)

vom Pitti

18:23  
Blogger n¦tropie said...

Mankell und Clancy sind Moorhühner unter Literaten. Darf man nicht weglegen. Muss man mit großer Wucht gegen Wände schmettern. (Clancy gerne auch persönlich.)

(Das Ende von For whom the bell tolls durch Metallica zu kennen ist ungefähr äquivalent zu "Mutter Beimer rezitiert die Schlussworte von Hamlet in der Lindenstraße".)

Arroganz ist Notwehr. QED.

02:22  
Blogger dafunkjoker said...

Argh ich hab auch den Fehler gemacht und mir nen Clancyroman gekauft "Befehl von oben".
Dieses Buch steckt nicht nur voller gruseliger Übersetzungsfehler(/nicht-Übersetzungen), sondern trieft auch noch vor Patriotismus und Klischees *würg* und jetzt is dieser zähe Schincken auch noch so dick und will einfach kein Ende nehmen.... Aber ich werd mich da schon durchbeißen.
Naja und Mankell soll auch so schlecht sein? Na dann gutes Durchhaltevermögen beim 2. Versuch das Ding zu lesen.

11:38  
Blogger Chernaya Akula said...

Hey, wenn Mutter Beimer den letzten Akt erzählt, weisst Du auch wie es ausgeht. Oder? ;-)Allerdings möchte ich protestiren, was den Vergleich von Mutter Beimer und Metallica angeht. Da ist keiner!
Ansonsten hast Du natürlich recht. Beides machen. Hemingway lesen. Und Metallica hören. Clancy an die Wand nageln.

"Arroganz ist Notwehr"<--Klasse!
"Wenn die Klugen ständig nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt"

16:25  
Blogger Dliessmgg said...

Kann dem Genossen weiter oben nur Zustimmen. Dieses buch hat so 'ne art spannende Langeweile.

07:48  
Blogger Petra said...

is ja nicht verwerflich, spannende langweile. aber sie könnte sich wenigstens abgedroschene formulierungen sparen, nich wahr?

12:17  
Blogger Knurrunkulus said...

Kann man doch nicht machen, geht doch nicht, ist doch nahezu unverzeihbar, also nun mal ganz ehrlich:

Mankell kann man nicht nicht lesen. Das geht nicht. Alleine schon biologisch. Da schlägt man eine Seite nach der anderen auf und liest und hört nicht auf und will ja auch gar nicht.

Nein, nun mal ernst und weniger stakkatohaft: Eventuell (nein, nicht eventuell, sondern eigentlich ganz sicher) hast du dir einfach nur den falschen Band zum Einstieg vorgenommen. Wenn ich mich nämlich richtig entsinne, war "Mörder ohne Gesicht" eins meiner letzten Mankell-Bücher, und wirklich gemocht habe ich das auch nicht.

Das wird aber anders sein, wenn du dich zum Einstieg an einem der ganz neuen Romane namens "Die Rückkehr des Tanzlehrers" versuchst. Erstens brauchst du dafür keine Vorkenntnisse, denn es ermittelt nicht Wallander, sondern irgendso ein anderer Typ, und zweitens ist es einfach unweglegbar. Also praktisch gesehen: "Guild Wars" in Buchform. Ich rate dir: Gib Mankell noch ne Chance.

Und das ist dann für heute auch meine gute Tat.

19:11  

Kommentar veröffentlichen

<< Home