Schweiz abermals: Wie zielsicher man doch schon Wochen vorher daneben schießen kann...
(Übrigens ist die NZZ Folio nicht nur die unfassbar bessere Version einer deutschen Neon, sondern auch lässig genug, ganze Ausgaben im Nachhinein für umme online zu stellen.)
(Übrigens ist die NZZ Folio nicht nur die unfassbar bessere Version einer deutschen Neon, sondern auch lässig genug, ganze Ausgaben im Nachhinein für umme online zu stellen.)

11 Comments:
Bessere Version der NEON ist unmöglich. Über die geht nichts.
Die Schweiz, jaja. Können sich jetzt immerhin damit trösten, das sie Ricola erfunden haben. Was ich an ihrem Ausscheiden aber noch am amüsantesten finde ist, das sie laut Statistik die einzige Mannschaft seit der allerersten WM ist, die beim Elfmeterschiessen kein einziges Tor geschossen hat. Was das Ganze noch ein Stück bitterer macht.
@gloomy:
Finde die Neon irgendwie in jeder Ausgabe leicht durchwachsen. Ja, man kauft sie sich. Ja, man liest sie überwiegend gerne. Aber irgendwas fehlt. Und so undurchsichtig muss ich das auch leider stehen lassen, da ich's besser nicht begründen kann.
Und die NZZ Folio ist mir leider unbekannt.
'und die nzz folio ist mir leider unbekannt.'
davon gehe ich bei gloomy auch aus.
*schmunzel*
damit wäre das [sternchen]...[sternchen]-soll für diese woche erfüllt.
Ich für meinen Teil fand die Juni-Ausgabe der NEON sehr schön, was den Fußball anbelangt (im Gegensatz zu diesem tagträumerischen Artikel der NZZ-Folio): amüsant (Kommentatorenbingo), nachdenklich (Artikel über Hooligans) und mit schönen Flaggengesichtern.
die sache mit dem kommentatorenbingo war nur, das keiner der sprüche je gefallen ist. waren halt irgendwie alles so typische werner-hantsch-sprüche, und der ist bei der wm ja nicht wirklich mit an bord. kommentiert der überhaupt noch?
aber die idee des bingo ist schon cool. die hatten das ja vorher auch schon mal mit typischen sabine-christiansen-äußerungen. und da hab ich mir von kumpels berichten lassen, das auch echt einige der sprüche fielen.
@ Knurrunkulus: ja aber sie sind dafür auch die einzigen die bis in den 8tel final und bis zu ihrem ausscheiden kein einziges tor in der regulären spielzeit kassiert bekamen. (d.h.: schnauze..)
Und nicht zu vergessen ist ja auch, dass die Neon nur ein kalter Aufguß der Jetzt war, die wiederum nur der traurige, wenn auch schöne und doch irgendwie zeitgemäße Versuch war, die unschließbare Lücke zu schließen, die der Verlust der Tempo mit sich brachte.
die tempo? was ist denn das nun wieder? kann es sein, das ich die gnade der früheren geburt haben müsste, um darüber noch bescheid zu wissen?
die "jetzt" hingegen, an die kann ich mich noch erinnern. die lag immer in der bibliothek meiner schule aus.
hab ich eigentlich auch ganz gerne gelesen.
Die Neon ist eher eine köstliche Beerenkaltschale mit originellen Themen und vor allem dem brillanten Schreibstil aller beteiligten Autoren. Insbesondere die Themenvielfalt gefällt mir: Das Glücksprinzip, Hooliganpsyche, Googleimperium, Ausbeutung im Job, irakische Blogger und manche Geschichten wie die zwischen dem jungen Deutschen und seiner aidskranken, kambodschanischen Freundin schaffen es sogar einen zu Tränen zu rühren. Nenn mir eine vergleichbare Zeitschrift.
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