Ich denk' ja oft bei schon älteren Mordsspannnendgeschichten: »Ah, ruf an! Ruf schnell an!« oder »Oh, gute Güte, schau doch einfach im Internet nach!« Obwohl ich mir während des Lesens meist sehr darüber bewusst bin, dass das nicht geht, dass etwa in den mittleren Achtzigern niemand einfach in die Hosentasche greifen konnte, um fix wen anzurufen, der auch nur in die Hosentasche greifen musste, um abzuheben. Oder dass etwa in den mittleren Achtzigern niemand -- zappzarapp -- bei Google nachschauen konnte, wer, wo, wie und überhaupt.
Wenn ich noch mal literaturwissenschaftliche Lorbeeren ernten könnte, würde ich mich an 'Der Einfluss von Mobiltelefon und Internet auf Plot- sowie Spannungsaufbau von Krimis' oder so ähnlich versuchen. Vielleicht gibt es derartiges aber auch schon. Ich schau flugs im Internet nach.
Wenn ich noch mal literaturwissenschaftliche Lorbeeren ernten könnte, würde ich mich an 'Der Einfluss von Mobiltelefon und Internet auf Plot- sowie Spannungsaufbau von Krimis' oder so ähnlich versuchen. Vielleicht gibt es derartiges aber auch schon. Ich schau flugs im Internet nach.

9 Comments:
Um beim Krimilesen wen anzurufen? Den Autor? Oder im Internet nach was zu surfen? Dem Mörder? Steh grad auf dem Schlauch...
dann mach doch mal 'nen schritt zur seite.
Hahahah! Sehr schön! :-)
Dieselben spontanen Hilfen will ich den Helden auch immer angedeihen lassen, bis mir eine Nanosekunde später einfällt, daß das natürlich - damals - nicht ging. Aber so richtig lustig finde ich dann die Krimis aus der Zeit, in der es schon "so was wie" Mobiltelefone gab - bei Miami Vice die richtig Reichen hatten z. B. Autotelefone von der Größe eines Benzinkanisters...
Da gibt es in der Tat schon was zu, aber ich hab's nicht wiedergefunden. Aber es war eine Zusammentragung von Drehbüchern in denen die Opfer zunächst durch absurde Umstände ihre Handys entledigt werden mussten.
Zielsetzung war die Errechnung der durschnittlichen Verlängerung der Länge Filme durch die Einführung von Handies.
ben_
hu? durch die einführung? durch die entführung? nun steh' ich auf dem schlauch. und der is recht breit. da hilft auch kein schritt zur seite.
besser wäre: die Auswirkungen des Internets auf die Zwischenmenschliche Beziehung.
oder extra für dich, tobias: vom hölzchen aufs stöckchen in nur einem schritt. :P
Oh, bitte irgendwann[tm] mal versuchen, diese Lorbeeren zu ernten.
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