Montag, Dezember 18, 2006

Mir geht es ein bisschen wie Gunnar in Sachen Nutzung des Fernsehgeräts. Nur, dass ich erheblich weniger Konsolenspiele (aktuell gar keine) und noch weniger Fußball (nur gegen Bezahlung) konsumiere. Ich schau schlicht sehr selten fern. Was unter anderem daran liegt, dass ich bis auf die regionalen Sender, MTV und Viva (2? Plus? Keine Ahnung.) nur noch den ORF empfange. Als Bayern vor gut 2,5 Jahren digital wurde, blieb ich analog. So werfe ich also nur alle Jubeljahre einen Blick in die Kiste, um etwa einen Tatort zu sehen. Oder Master & Commander auf ORF1 gestern Abend. Fand den Film nach gefühlten fünf Minuten so entsetzlich öde, dass ich umschaltete. Auf ORF2. Hätte ich mal nicht machen sollen, denn ich blieb tatsächlich bei einer Fernsehromanze mit (Achtung!) Linda de Mol hängen. Und warum? Weil plötzlich dieser Mann zu sehen und zu hören war. Gottchen, an dem gefällt mir aber auch wirklich alles. Alles! Mimik, Gestik, Stimme, Aussehen. Oh weh, ich finde einen Mann super, der in einer Fernsehromanze mit Linda de Mol mitspielte und -- WAAAH! -- SK Kölsch. Ich meine, hey, was soll denn das? Wo bitteschön ist denn da mein intellektueller Stolz? Oder mein stolzer Intellekt? Komplett ausgeschaltet durch einen Christian Maria Goebel? Also ich guck ja ab jetzt nie wieder fern.

4 Comments:

Blogger Orinoko said...

Ja siehste wohl?
Mit Fußball konnt´ ich mich auch noch nie faszinieren, als ich aber gestern die Frau de Mol sah, hab ich mir die Augen gerieben und mich doch allen Ernstes gefragt, ob das wirklich dieselbe ist, die ich damals bei versehentlichem switchen zur "Traumhochzeit" im gleichen Augenblick wieder wegdrückte.
Nein, den ganzen Film hab ich dann doch nicht ertragen.

01:18  
Blogger GenosseMzK said...

Mh, auch wenn sie es bestimmt nicht hören wollen:

süß *g*

07:46  
Blogger n¦tropie said...

nicht schlecht, master & commander & rüssel cröh schlecht finden. das ist eigentlich so ein gutfindefilm von frauen, viel meer und segelschiffe und richtige männer mit richtigen zielen (rache, kampf, gewalt) statt so gegenwarts-luschis (kindererziehung, empathie, windeln wechseln). im kino hat aber immerhin das meer seine rolle gut gespielt.

und intellekt wird ja immer ausgeschaltet von so alles-gefällt-männern. oder -frauen.

01:22  
Blogger Petra said...

das meer war wirklich klasse. kam ungeheuer nass rüber.

10:01  

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