Soeben meinen Hallo-wach-Kaffee auf dem Balkon getrunken. Die Sonne piekte mir in die Augen, der aktuelle Dauerbetriebswind zuppelte ein bisschen an meinen Haaren -- und da war es. Dieses Zwitschern. Nicht dieses Zwitschern, das eigentlich immer da ist, außer es besteht die Gefahr, dass beim Schnabelaufreißen alle Organe gefrieren. Nein, es war dieses Frühlingszwitschern. Und normalerweise, also normalerweise, wenn ich dieses spezielle Zwitschern das erste Mal im neuen Jahr höre, werde ich ganz euphorisch. So -- PENG! -- Euphorie. Plus zig andere Fide-rallalla-Gefühle. Kennt man ja, wenn man schon mal ab einem gewissen Alter Frühlingwerden erlebt hat. Heute aber? Nichts! Nichts! Und abermals nichts! Und das ist für mich das Aller-allerschlimmste an der ganzen Sache mit dem fehlenden Winter. Dass ich um die Frühlingsgefühle betrogen werde.
Sonntag, Januar 14, 2007
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7 Comments:
Es fühlt sich eher an wie Herbst.
Bäh!
Ja, Frau Schmitz, gut getroffen!
Irgendwie fühle ich mich schon ein paar Monate älter als ich tatsächlich bin ...
Wieder im Ahnen, mich nur unvollkommen zu Frühlingsgefühlen äußern zu können, bediente ich mich des Poetrons (Link im kleinen Muc) und liess dort das Gedicht No. 1944585 erspriessen:
Frühlingsgefühle für Petra Schmitz
Es war ein Frühlingsgefühl
Im Walde ja so vermisst
Fast nur taub
Doch die Dunkelheit
Nicht im Walde, doch irgendwo
Die war hohl
Nun wurde es geheuert
He, Petra Schmitz!
Wer sonst kann die Doofen erretten?
niedlich.
Kenn ich gut. Das gleiche Gefühl hatte ich vorgestern schon. Das zwitschern ist schön anzuhören. Aber der Rest fehlt.
Ja, da ist was dran. Oder, wie meine Nachbarin in Bezug auf das derzeitige Wetter sagte: "In spring, we'll pay the price"
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