Montag, Februar 19, 2007

Man begann also den Aufstieg.
Nach etwa zwei Stunden und etwa 200 zurückgelegten Nur-, nicht Höhenmetern erreichten die fünf das Protestanten-Basislager, das sich bisher geschickt hinter ein paar Würstchenbuden und bunten Wimpeln auf einem ehemaligen Parkplatz versteckt hatte. Man wäre dort natürlich viel früher angekommen, wäre man die leicht kurvige Straße entlang gegangen, aber man hatte die direkte Route den Schotterhang hinauf gewählt, und Babette trug offene High Heels, mit denen sie ständig im Geröll hängen geblieben war und in denen sich ständig Steinchen unter ihren Zehen gesammelt hatten. Was ja ganz super für die Geschichte ist, bekommt sie doch wenigstens hier eine, wenn auch abgedroschene Moral, nämlich die vom kürzesten Weg, der nicht immer der schnellste sein muss.
»Was ist denn das hier, bitteschön?« Kai-Uwe tat entrüstet.
»Das steht doch auf dem Schild, das zwischen dem Handymast und der Bushaltestelle gespannt ist. Das ist das Protestanten-Basis-lager«, klärte Annegret angewidert auf. Was sie angewidert hatte -- das Basislager, die Würstchenbuden oder Kai-Uwes saudoofe Frage -- sollte auf ewig ihr Geheimnis bleiben...

4 Comments:

Blogger Madse said...

Kliffhaenger komm raus wir haben dich gesehn!
WILL MEHR!!

19:36  
Blogger Petra said...

Is gar kein Cliffhanger. Is nur Notstop gewesen, weil wegen Büro mawieda.

09:54  
Blogger Orinoko said...

Ah diese unerträgliche Spannung. Wie gehts weiter, was ist mit Annegret? Werden sie sich im HQ treffen?

13:57  
Blogger Andy said...

Bitte lass Babette nicht sterben! Wenn sie schon jetzt Fussverletzungen hat, dann dauert es meist nicht lange bis sie ein Meteorit erschlägt oder sowas in der Art...

16:29  

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