Fällt mir soeben ein, da ich es hörte: Ich vor zig Jahren im Saturn in Köln am Hansaring auf der Suche nach Song XYZ. Kein Plan, von wem, wie heißt. Nur minimal Melodie sowie Textfragmente im Kopf und viel Liebe zum Lied im Rest. Dem Berufsmusikchecker da hinter dem Tresen und allen Umstehenden das wenige Reprodu-zierbare mit zittriger Stimme vorgetragen und so -- sagen wir -- atonal, dass ich es selbst nicht erkannt hätte. Und er, selbstredend mit amüsiertem Grinsen: »Waterboys, The Whole of the Moon.« Und ich, selbstredend mit hochrotem Kopf: »Danke.«
Das Danke gilt noch immer. Genau wie die Liebe zum Lied.
Das Danke gilt noch immer. Genau wie die Liebe zum Lied.

8 Comments:
Schön, dass dich die Liebe zum Lied gepackt hat, aber vor allem erinnert mch dein Text ein eine längst vergessene Zeit, wo selbst die Saturn-Mitarbeiter noch eine CD von einer Schallplatte unterscheiden konnten. Wenn man heute einem Saturn-Mitarbeiter etwas vorsummen würde, käme ehr ein genuscheltes: "ich kann ihnen nicht helfen" und schwupp weg.
Freut mich, dass du deine Musik noch so erwerben konntest ;)
Grüße Philipp
Glaub mir Philipp, das war selbst damals ein großer Aha-Moment, als der Mensch das erkannte.
Ein kompetenter Mitarbeiter in einem großen deutschen Elektronikfachhandel? Sachen gibt's...
Ach, schön. Kannte ich noch gar nicht. Und bei dieser Gelegenheit sei dann auch nochmal gedankt für den Dayvan Cowboy vor ein paar Wochen, der ging nämlich auch gut ins Ohr.
Ich wage es nun, nach all dieser musikalischen Horizonterweiterung auch mal einen Tip anzubringen, wobei mir meine Sensoren unweigerlich melden, dass du die verantwortliche "Kapelle" wahrscheinlich eh schon kennst.
Introducing the best cover song in years.
@philipp + pandamon!um
Die Mitarbeiter in den Musikabteilungen (gerade in Köln!) der E-Fachmärkte sind meistens schon ganz fähig, wenn die Abteilung nur gross genug ist - kein Vergleich mit dem Rest des jew. Marktes.
@petra
wieso lässt Du die Überschriften weg? Das sieht im Feedreader so kahl aus ... :-( (oder nur bei mir?)
Herr Spilker, sorry, ich finde schon das Original nicht so dolle. Das Cover haut mich nun auch nicht um.
Nik, weil ich Überschriften nicht möchte?
Nun ja, damit werde ich mich dann wohl einfach abfinden müssen. Kann auch verstehen, wieso man das Cover nicht gut finden kann; aber beim Einsatz der Gitarre (1:23) verfalle ich dem Teil dann doch immer wieder.
Und irgendwann, Frau Schmitz, irgendwann da kriege ich sie. Da empfehle ich ihnen ein Lied und sie mögen es. Ha.
Wäre ja gelacht wenn nicht. ;)
Naja, das Lied fällt nicht soooo sehr in meinen Musikgeschmack... aber das muss es ja auch nicht...
Auf jeden Fall sieht man an dem hier erzählten Beispiel wieder mal den Unterschied Mann und Frau... Ein Mann hätte sich da nicht "lächerlich" gemacht... sondern lieber stundenlang die Abteilung gewälzt oder halt in der jetzigen Zeit, gegoogelt...
Genauso, wie ein Mann den Weg alleine findet... egal wie lange es dauert... und eine Frau aufgibt, und eher irgendeinen Fremden um Hilfe fragt... ;-)
Oh, und Ausnahmen bestätigen die Regel!
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