Mittwoch, Juli 28, 2004

Früh aufstehen. Zwischen 8:00 und 10:00 Uhr die Laufschuhe anziehen, den Walkman umspannen, den Hund schnappen. Dann die vier Kilometer an der Wupper entlang über die stillgelegten Bahnschienen bis zum Sägewerk und zurück joggen. Den Hund beobachten, wie er durchs Wasser tobt. Dabei kaum einer Menschenseele begegnen. Die wenigen, die ich sehe, lächle ich an. Fertig und glücklich daheim ankommen. Innerlich ganz ruhig. Ganz entspannt.
So ein Tag ist heute. So ein Wetter ist heute. So eine Luft ist heute. Blöd nur, dass Sägewerk, Bahnschienen und Wupper knapp 600 Kilometer weg sind. Und der Hund? Das ist eine andere Geschichte.

Dienstag, Juli 27, 2004

Abt. Klappe halten

[...]

Montag, Juli 26, 2004

Bei der Gute-Nacht-Tombola das Schlaflos gezogen. Immerhin ist der Preis musikalisch. Unter anderem.

Sonntag, Juli 25, 2004

Du weißt, du hängst zuviel im Büro ab, wenn du daheim den Explorer öffnest und als erstes »Scheiße, schon wieder kein Netzwerk« denkst.

Dienstag, Juli 20, 2004

Montag, Juli 19, 2004

GRÜN
GRÜN
GRÜN

Sonntag, Juli 18, 2004

Samstag, Juli 17, 2004

Bezugnehmend auf etwas, das ich hier nie geschrieben habe muss ich mal was loswerden. Autofahren ist gar nicht so super. Zumindest dann nicht, wenn die Kiste nur ein Kassettendeck, man aber selber keine Kassetten hat. (Dieses Horror-Hörspiel mit den Riesenameisen, das Marc und ich mal für 'ne besonders lange Fahrt in einem Anfall von Infantilität angeschafft haben, zählt nicht.) Und Radio? Radio ist die Geißel der Menschheit. Bayern 3 spielt nur Kenny Logins und Konsorten. Um Geld zu sparen? Sind die billiger als das akkumulierte Grauen, was auf Energy, Gong, Charivari und Co. zu hören ist. Okay. Gong hat mich morgens zweimal mit Maroon 5 überrascht. Die sah ich auf der E3-Launchparty von Vivendi. Waren ziemlich gut. Konnte ich sogar mit fünf oder sechs Wodka Red Bull in der Blutbahn noch traumwandlerisch sicher beurteilen. Wollte mir sogar vier Tage drauf in Universal City die CD von denen kaufen. Gut, dass ich das mal nicht gemacht habe. Besitzt doch der neue und ganz reizende Kollege Kugler selbige.
Nach diesem kleinen E3-Exkurs zurück zum Autofahren. Das nicht so super ist. Mit Radio und Kassettendeck. In einem Skoda Fabia, der nur alberne 160 km/h Spitze schafft. Und in mittleren Drehzahlen rumdümpelt. Als Benziner. Peinlich. Skoda übrigens. Argh. Die Kisten sehen ja neuerdings von außen nicht mehr ganz aus wie ein lackierter Pappkarton. Von innen hingegen? Curved Surfaces? Am Arsch! Himmel. Alles eckig. Ich bin mir sicher, auch das Lenkrad hatte Kanten. Und die Sitze. Örks. Rumlümmeln ist da nicht. Man muss ja so sitzen, dass es zum Interieur passt. Eckig halt.
Jetzt aber. Jetzt habe ich sie wieder. Meine Enklave. Hemmungslos laut Musik hören. Hemmungslos laut mitgröhlen. Und schnell ist sie auch. Fein.

Donnerstag, Juli 15, 2004

Mädchen!

Neulich meinte der Freund eines Freundes, dass ich ja wohl ein ziemlich mädchenhaftes Blog führen würde. Als man mir davon berichtete, musste ich grinsen. Und an die vielen Anlässe der letzten Zeit für extrem mädchenhafte Einträge denken. Einträge, die ich nicht schrieb. Und das ganz ohne den netten Hinweis. Dennoch danke. Er hat ja recht, der Freund des Freundes. Wenn ich mir Bläh und Blubb so anschaue. Und jetzt. Jetzt muss ich schon wieder grinsen -- 1A-mädchenhafter Eintrag, das hier. Ganz groß.

Freitag, Juli 09, 2004

Elements

Saugen, Boxen aufdrehen, *.exe ausführen, zurücklehnen, genießen.
Ist technisch zugegebenermaßen überholt. Stammt von 2001. Aber stilistisch sicher. Großes Pingpong. Damals wie heute. Schon wegen des Songs. Auch wenn Froschi sagt, dass Haujobb besseres gemacht haben (immerhin sind wir über den Song einer Meinung) und Fabian meint, es spreche ihn gar nicht an. Mir doch egal.
Geil ist auch, wenn man abends nach hause fährt, im Stau steht, durch den Rückspiegel eine taffe Geschäftsfrau mit Telefonknopf im Ohr in einem neuen 5er erspäht, die sich ständig an den Gesichterker fasst und die Lippen schürzt und eine Sekunde denkt, hey, das erinnert an Uma Thurmans After-Koksing-Bewegungen in Pulp Fiction, um die Taffe dann dabei zu beobachten, wie sie sich den Zeigefinger in die Nase schiebt und daraufhin abschleckt.

Mittwoch, Juli 07, 2004

Bemerkte übrigens am Montag beim Warten am Odeonsplatz, dass der sich ganz prächtig zum Bewarten eignet. Und dass viele Menschen diese Ansicht teilen. Scheint mir übrigens nach dem Karlsplatz (Stachus) der meistbewartetste Ort in München zu sein. Nachteil am Stachus: Da warten Hinz und Kunz, Kreti und Pleti. Da hat das Warten gar keinen familären Charakter mehr. Aber am Odeonsplatz, ha, da macht Warten noch Spaß. Da ist man unter sich. Da treffen sich die Warter von Welt. Die, die das Warten noch mit einem urbanen Latte on Ice zelebrieren können und nicht mit einem Cheeseburger entehren.
Als ich mich aber gerade richtig warmgewartet hatte, tauchte der Erwartete auf. Mitleidige Blicke von den Mitstreitern, ein resigniertes Achselzucken von mir. War dennoch ein dufter Abend.
Hemmungslos verpennt. Was jedoch gut war. Mir wäre sonst etwas entgangen. Wirklich. Spektakulär gut. Und dabei sagte ich gestern Abend noch über eine Miss Saigon (Gemüse in scharfer Soße) hinweg zu Herrn Morn (Joshua nennt ihn zärtlich Pornmorn, was jedoch nichts mit dem Traum zu tun hat), dass sich der Mai wohl bis zum nächsten Jahr verabschiedet hat. War offenbar ein Irrtum. Übrigens hatte Herr Pornmorn Fu Manchu's Revenge. Sah aber vergleichsweise ungefährlich aus.
Hemmungslos geärgert. Auto teilt mir nach Start mit, dass Kühlflüssigkeit fehle. Ich brause zur Tankstelle, fülle nach, schau nicht hin -- zuviel nachgefüllt. Da ich jedoch mal in früheren Jahren auf geradezu spektakuläre Weise erfahren musste, was passiert, wenn kein Platz für Druckaufbau im Kühlflüssigkeitsbehälter vorhanden ist, entschied ich mich, endlich beim Vertragspartner der HUK vorsprechig zu werden, um meine Kiste den nötigen Reparaturmaßnahmen zuzuführen. Und um dabei mit einem entzückenden Augenaufschlag irgendeinen ölbeschmierten Werkstatt-Herkules zu bitten, mal seinen Absaugestutzen in meinen Behälter einzuführen. War aber kein Werkstatt-Herkules da. Und ölbeschmiert war auch niemand. Also entschied ich mich für eine weniger schlüpfrige Variante der Bitte um Hilfe. Funktionierte auch.

Montag, Juli 05, 2004

»Wir sind ideal gestartet. Mit allem nötigen Herzflattern, mit starker körperlicher Anziehung -- und mit großem Respekt voreinander.«

Sonntag, Juli 04, 2004

Wer war das?

Wer hat mich beim Preisbloggen 2004 nominiert? Also mal echt jetzt!
Okay, danke. Sehr lieb. Auch wenn ich
a) null Chancen habe
und
b) schon ein Buch des Erzähl-Preises besitze.
Ist übrigens das, dessen Autor in den Regeln so hübsch falsch geschrieben wurde. Da will man doch sowieso nicht mehr gewinnen. Pah!

Freitag, Juli 02, 2004

Wundert mich übrigens absolut nicht, dass Nivea keine Werbung mehr mit dem drolligen Vergleich »wie ein warmer Sommer-Regen auf der Haut« macht. Im letzten Sommer fiel der Regen aus und in diesem Jahr fällt er nicht warm. Dreckswetter.
Talperte diese Nacht durch den indonesischen Dschungel -- mit 'ner AK 47 im Anschlag. Auf der Suche. Nach jemandem. Als ich den Gesuchten gefunden hatte, hat er mich erschossen. Na super. Kann die Arbeit mal bitte im Büro bleiben und mich nicht noch in den Schlaf verfolgen?!