Montag, Juni 27, 2005

in der dämmerung. durchs dorf. fenster runterlassen. an der ampel statt links zur tanke, spaßeshalber rechts abbiegen. in den wald. acht kilometer richtung ebersberg, am kreisverkehr drehen, acht zurück. sachte kurven. verführerische geraden. 16 kilometer grün. 16 kilometer düfte. banstyle/sappys curry, flow. wieder der verdacht, dass die kreuze am straßenrand nicht nur von unvorsichtigen überholmanövern zeugen. an der ampel geradeaus. himmel. licht. auf die strecke nach markt schwaben. felder. teiche. düfte. banstyle/sappys curry.
like a train with wheels. in the dark with the lights off. concealed.
i'm thinking of you still.

Montag, Juni 20, 2005

Zuckerverbot, Alkoholverbot, Dingensverbot. Was für ein Sommer bisher. Und das, wo ich doch so unglaublich in Rumhüpf- und Weltumarmlaune bin. Verliebt. Ja. Uh. Und wie. Unter anderem in einen Song. Signs. Von Snoop Dogg feat. Justin Timberlake. Und ich schäme mich kein Stück dafür. Altersmild mir selbst gegenüber. Ah, schönes Stichwort: Mr. Altersmild himself sprach heute laut über eine Wiederbelebung von Kaliban.org, wo man seit Monaten nur noch über das Wetter in München informiert wird. Aber dazu kann ich auch meine Augen Richtung Fenster lenken. Würde mich sehr freuen. Wenn er sein Vorhaben in die Tat umsetzt.

Mittwoch, Juni 15, 2005

»Nur, wenn du mir den Plural von Perpetuum Mobile sagen kannst.«
»Erm, wozu soll man die Plural-Form von etwas kennen, das es nicht mal im Singular gibt?«
»Berechtigte Frage.«
»Tja.«

Und weil der Dialog da nicht so nackich rumstehen möchte, hier noch ein feines Bild, das a) überhaupt nicht zum Rest des Eintrags passt, b) aus Schloss Burg (ah, Heimat) stammt und c) mir meine gute Freundin Astrid gestern zukommen ließ. Letzteres geschah in Folge einer kleinen »Klar leihe ich dir meine Kreditkarte. Welche willste denn?«-Aktion. Wer nun aber meint, er könne mich ebenso um meine Kreditkarte (oder gleich beide) anschnorren, dem sei a) gesagt, dass das keine Freude bereitet, da der Kreditrahmen eher im Peanuts-Bereich (im echten!) angesiedelt ist und dem sei b) noch mal gesagt, dass ich meine Liquidität nur Menschen zur Verfügung stelle, die mit mir a) vor solch einem Ritter-Fresken-Dingens stehen und seufzen können oder mich b) nach dem Plural von Perpetuum Mobile fragen. Unter Inaussichtstellung von etwas ganz speziellem. Was genau das etwas ist, verrate ich nicht. Sonst finde ich in meinem Posteingang demnächst haufenweise Fragen nach dem Plural von Perpetuum Mobile. Und überhaupt, schlagt es doch nach. Schmarotzerpack! Elendes! (Hm, interessanter Ansatz, so eine prophylaktische Beschimpfung. Schon vorm Betreten des Supermarkts die Leute anpflaumen, warum sie ihren scheiß Einkaufswagen an der engsten Stelle zwischen Tiefkühl-Pizza und -Nudeln parken. Einkaufswagen. Ha! Bringt mich auf Pratchett und seine Anti-Nudeln. Die sind ja fast so wie eine prophylaktiche Beschimpfung. Nur ganz anders. Verdammt. Ach ja, das Bild. Da!)

Ritter
Klick mich.

Montag, Juni 13, 2005

Zittergipfel
Klick mich, dann werde ich groß -- und du kannst die
Angeber-Zahl besser erkennen. Los!


Zittergipfel-Arena, 4 on 4. Muss ja mein kleines Mönchlein auch ein wenig im PvP trainieren. Klappt super, wie man an dem stolzen Ergebnis sieht. Dumm: Wir haben auch noch ein 22. Mal gewonnen. Hab aber vergessen, die Capture-Taste im rechten Moment zu bearbeiten. Und beim 23. Kampf -- naja, unserem Main-Tank ist der Rechner abgekachelt, wie er mir hinterher kleinlaut zuflüsterte. Egal, die Zittergipfel haben genug gezittert.

Samstag, Juni 11, 2005

GW
Da standen wir also. Vor der Halle der Helden. Der letzten Karte im Turnier. Hatten davor sogar die fiesesten Herausforderungen mit 'Einwandfreien Siegen' (also ohne einen Toten auf dem Feld) gemeistert. Und nun die HoH, die Hall of Heroes. Oh Gott. Aber ach, es war Stau. 45 Minuten gewartet, gealbert, geflucht, noch mehr geflucht. Und dann schlug das echte Leben zu. Und unsere Gruppe löste sich auf. Vor der Halle der Helden. Argh!

Donnerstag, Juni 09, 2005

Ich bin krank, ich schlucke Chemikalien und bin gezwungen, mir die Zeit möglichst bräsig zu vertrödeln. Das muss als Entschuldigung zulässig sein. Für was? Kommt. Jetzt. Achtung!
Bianca is so Mitte zwanzig, blond, gut gebaut und nebenbei noch Servier-Maid im Hause Wellinghoff. Maid is falsch, denn die zuckersüße, ekelhaft liebreizende und stets adrett gekleidete junge Frau hat was mit Oliver von Wellinghoff. Der hingegen is aber mit Judith verheiratet. Judith kommt aus Brasilien, ist schwarzhaarig, gut gebaut sowie ebenso ekelhaft liebreizend und war bis neulich schwanger von Oliver. Dann -- eines Nachts -- wird Judith beim Heimlatschen von einem Auto angefahren und verliert ihr Kind. Klar. War ein Anschlag von Olivers Halbbruder Pascal und dessen durchtriebener Gespielin Kathi. Kurzform für den Grund: Geld, weil die Wellinghoffs eine Privatbank leiten. Für den Anschlag mit anschließender Fahrerflucht nehmen die beiden Biancas Auto. Die wird verhaftet und landet im Knast. Sie hätte zwar ein Alibi, aber das heißt Oliver. Und der will seine Judith nach dem Verlust des Kindes nicht noch mehr quäl0rn. Zunächst. Doch Bianca, die leidet schlimme Tantalus-Qualen. Saß sie doch schon mal vier Jahre im Bau, weil man annahm, sie hätte im väterlichen Laden gezündelt. Ach. Oh weh! Gestern fasste sich Oliver nun ein Herz und setzte sich ans Bett seiner Judith. Um ihr zu stecken, wo, wann und in wem er am Abend ihres Unfalls steckte. Wird alles gut? Werden Oliver und Bianca sich bekommen? Stürzt sich Judith in die Rosenhecke? Was wird aus Eddie, mit dem Bianca mittlerweile zusammen wohnt, der aber seltsamerweise wohl von der jüngsten Reinsteck-Episode weiß? Kocht die Köchin was leckeres? Werden Pascal und Kathi geteert und gefedert? Welche Blumen pflanzt der Gärtner heute? Und trägt die Hausherrin wieder so einen mintgrünen Schal um die Schultern? Um 16:15 Uhr bin ich schlauer. Freude!

Dienstag, Juni 07, 2005

[frotzelfrotzel]
»Pah! Ich pack dich in die unterste Schublade!«
»Klasse! Dann musst du dich bücken, wenn du an mich ran willst.«
[/frotzelfrotzel]
Im Anschluss gedacht: Wundert mich gar nicht, dass ich ihn auf der Stelle würde heiraten wollen.

Freitag, Juni 03, 2005

»Bin in der Uni.«
Ah, okay. Zwischen Seminar A und B.
»Wir haben hier W-Lan. Ich sitze ungünstig. Schlechter Empfang.«
Hm, muss man sich in der Bibliothek halt woanders hinsetzen.
»Moment, ich muss mal kurz was von der Tafel abschreiben.«
Hu?
Dann war er weg -- und ich stand allein in der Guild Wars-Mission.

Mittwoch, Juni 01, 2005

Angina. Schöne Lautfolge. Klingt nach einer netten Dame mit glockenheller Stimme und einem Faible für aromatische Heißgetränke. Die Wahrheit hört sich indes grausam an. Und Salbei-Tee schmeckt zum Kotzen.

Update: Angie is eine noch schlimmere Betrügerin. Sie heißt gar nicht Angina, sondern Kieferhöhlen-Entzündug. Angenehmer Nebeneffekt indes: Salbei-Tee wurde auf Anraten der Ärztin gegen drei(!!!) verschiedene Medikamente eingetauscht. Geil.