Samstag, Dezember 31, 2005

Guten Trala... ach ne, das hatten wir schon. Naja, dennoch guten und so. Und dass mir keiner bei Paul und Peggy in die Bowle kotzt! Dafür bitte die Schüssel mit dem Nudelsalat ansteuern. Vorher idealerweise etwas davon essen. Salat, nicht Schüssel!

Freitag, Dezember 30, 2005

Weihnachten? Eigentlich wie immer. Es begann mit einer langen Fahrt. Schnee, Unfälle, Stau. Langweile. Okay, die Hinfahrt war gar nicht so langweilig. Kollege Daniel, der mir nun im dritten Jahr den Beisitzer macht (und einen grausigen Abaschfimmel hat), verfiel wie immer kurz vor Ankunft in seiner Heimatstadt Hagen in leichten Wahnsinn. »Was, wenn wir jetzt hier in Lüdenscheid einfach drehen, anrufen und ein schlichtes Nö! durchs Telefon schicken? Meinst du, man würde uns das übel nehmen?« fragte er. Die Idee, verlockend. Aber undurchführbar. Man hätte es uns übel genommen. Und eigentlich bin ich an Weihnachten gerne daheim, auch wenn ich weiß, dass mir an Tag 2 immer ein bisschen die Decke auf den Kopf fällt. Dieses Jahr hielt ich Harry Potter 6, die Zeit, den Spiegel schützend über mein Haupt. Und viel Schlaf. Seltsam ist nämlich, dass ich daheim pennen kann wie nirgendwo sonst. Mein Zimmer ist längst nicht mehr meins. Darin nur noch Minimal-Erinnerungen an früher. Etwa die ungewöhnliche Wandfarbe, die mein Vater zusammen gerührt und aufgetragen hat. Damals, als am Ende der Anstreicherei der Krankenwagen vor der Haustür gestanden hat, weil mein Vater – ach, zuviel für ihn und seinen Zustand damals. Den Hang zur Übertreibung habe ich eindeutig von ihm geerbt. Und die Nase, die kurzen Finger und allerlei mehr.
Auf dem Eckregal, unter dem ich früher in meinem Bett so manchen Nachmittag mit Schundromanen von [insert here: Name von Schundroman-Autor] verbrachte, stehen zwei bis ganz viele Bücher, die ich nie las, die ich damals aus dem Colibri für Umme mitbrachte, weil die auch sonst niemand lesen wollte. Colibri, so heißt die Buchhandlung, in der ich während und nach der Abi-Zeit eine Weile arbeitete. Der Laden ist absolut winzig, unglaublich voll gestopft und unglaublich reizend. Das liegt unter anderem an Renate, der Besitzerin. Früher, als ich dort noch aktiv war und nichts so gern tat, wie mittelalten Damen Frauen-schreiben-für-
Frauen-Romane anzudrehen, gehörte der Laden auch Maria. Renate und Maria haben sich irgendwann zerstritten oder so und schließlich getrennt. Nun also nur noch Renate. Wie immer zwangen mich letzte Mini-Einkäufe am Morgen des 24. in die Stadt und wie immer besuchte ich Renate. Und wie immer, immer, immer erzählte sie im vollen Laden die Geschichte, wie ich damals hinter ihr stand, während sie einem Kunden ein total überteuertes Backgammon-Spiel andrehen wollte (Buchhandlungen verkaufen ja heute in den seltensten Fällen nur noch Bücher). Petra, sich der Faszination des Spiels nie recht bewusst (ist da eine?): »Also ich finde Backgammon unglaublich langweilig.« Renates Blick darauf hatte die Qualität eines Auffahrunfalls. Als der Kunde dann fort war -- immerhin im Besitz der »unglaublichen Langeweile« -- gab es eine Standpauke. So was passierte mir dann nie wieder. Und Renate, reizend eben, ist auch kaum nachtragend. Kaum deswegen, weil sie ja nun immer, immer, immer diese Geschichte -- kann auch sein, sie mag einfach nur, wie ich die Augen verdrehe. Übrigens erweiterte Renate vor einigen Jahren ihren Betrieb. Zwei Häuser weiter befindet sich nun der Kinderbuchhandel (und Kassetten- und Stofftier- und Holzspielzeughandel). Da erstand ich einen großartigen Esel für meine Nichte. Wir haben leider versäumt, ihm an Heiligabend einen Namen zu verpassen. Zu blöd.
Nichte und Neffe, die zwei. Hach. Sagte ich zu Beginn nicht, Weihnachten sei wie immer? Ist ja glatt gelogen. Liegt an den beiden Kurzen. Der Neffe, mein Patenkind, hält mich für die beste Tante. Mutter sagt, er ließe nichts auf mich kommen. Das sollte er auch mal wagen. Immerhin bin ich die einzige, die seinen Elektronikbespaßungsgeräte-Fetisch ernst nimmt. Zum Ausgleich bekommt er dann auch immer mal wieder Fußbälle und Skateboards und so Zeug. Sonst beginnen die Eltern noch, einen Groll gegen mich zu hegen. Und das will ich schon deswegen nicht, weil sich meine Schwester K. dieses Jahr mit der Tatsache konfrontiert sah, dass mein Hintern mittlerweile kleiner ist als ihrer. (Oh, ich freue mich auf Ostern. Das wird ihr Waterloo!)
Freundin A. übrigens, die wundervollste von allen, erlebte mich an Tag 3 zum ersten Mal länger zwischen Nichte und Neffe. Und stellte zunächst verwundert meine Art fest und mir dann die eine fiese Frage. Ist wohl wirklich das Alter. Also meines. Herrje. Im Anschluss daran habe ich mich dann gehörig betrunken. Und sie nicht. Was ganz schön krude war, wollte ich doch zunächst sie beim Betrinken nur unterstützen. Die Resultate am nächsten Tag: 1. lustigste Verrenkungen meiner Mutter. Sie meinte, mir unbedingt vor Augen führen zu müssen, wie ich in meinem…erm, leicht angeheiterten Zustand die Wäsche in den Trockner verbrachte, abends um 22:30 Uhr. 2. ein Kater, der mich die ganze Rückfahrt begleitete. War ich da wenigstens auch nicht allein im Schnee, zwischen den Unfällen, im Stau.
TV TODAY - 10. Apr. 2005
Er ist 29 Jahre jung, circa drei Meter lang und zwei Tonnen schwer: Maikel, der fesche Flusspferdbulle aus dem Frankfurter Zoo. Mit diesen Traummaßen und seinen unverwechselbaren Vorderzähnen betört er seit vielen Jahren Gattin Petra. Fünf schwergewichtige Nachkommen hat er im Laufe seines Lebens bereits gezeugt. Das letzte Junge, Bulle Kiboko, der Liebling aller Zoobesucher, kam im Juli 2004 zur Welt. Mit dem Familienzuwachs ist es im Frankfurter Flusspferdgehege etwas zu eng geworden, und so kam der Wunsch der Kollegen aus Hannover, Maikel auf eine ganz besondere Dienstreise zu schicken, wie gerufen. In Hannover warten sechs vollschlanke Flusspferd-Damen auf den Kavalier aus Frankfurt.


Nun ist er keine 29 mehr, drei Meter auf keinen Fall lang, wiegt absolut keine zwei Tonnen, obwohl er, wie er immer wieder gerne betont, mal schlanker war, wird auch ganz anders geschrieben, kommt auch nicht aus Frankfurt, über besonders besondere Vorderzähne verfügt er auch nicht, ebenso wenig über einen Trauschein mit mir (mag daran liegen, dass wir beide keine Flusspferde sind -- oder an den Vorderzähnen), Kiboko hieß unser Kind in tausend Jahren nicht, hatten wir uns doch irgendwann auf etwas in der Kategorie »Hildegard« oder so geeinigt, Dienstreisen unternimmt er auch nie nach Hannover, das liegt nicht in seinem Zuständigkeitsbereich. Aber ansonsten stimmt es ein bisschen. Sehr gelacht. Danke für die Mail.

Donnerstag, Dezember 29, 2005

Björks Homogenic ist nun auch schon bald so alt wie ein durchschnittlicher Zweitklässler. Und sicher seit diversen Jahren in meinem Besitz. Das verrät mir zumindest das Preisschild auf der Hülle. 32,99 DM steht da nämlich. Und seit 32,99 DM habe ich Homogenic zirka 0,5 Mal gehört. Was ganz schön erschreckend ist, denn so entgingen mir bis zur Heimfahrt von der Familien-Weihnacht neulich ganz erstaunliche Lieder. Mo quittierte meine Begeisterung über Unravel gestern Abend mit einem lakonischen »Man kann sich eben nicht gegen Island wehren«. Ich fürchte, der Mann hat mal wieder Recht. Für die nächsten Tage vorgenommen, weitere alte unzureichend gehörte CDs zu untersuchen. Ich bin heilfroh, dass ich nicht in die Verlegenheit dabei komme, diese gottlob rechtzeitig verschenkte Manowar... ach, egal.
Sehr surreal übrigens: Björk hörend Counterstrike Source spielen. Wundervoll dann, wenn man auf cs_assault einen Headshot am großen Tor kassiert und gleichzeitig der Beginn von Bachelorette läuft (I'm a fountain of blood in the shape of a girl).

Mittwoch, Dezember 28, 2005

Mit ohne Baum

Baum
Davor.

Haus
Dahinter.
Billig abzugeben: Eisfüße, Magenfaxen und die Frage, was ich denn nun von den neuen Rücklichtern des A6 Avant halte.

Freitag, Dezember 23, 2005

Tralala und Pipapo. Euch allen.

Mittwoch, Dezember 21, 2005

Ist die Handlung des Naseputzens normalerweise schon mit keinem großen Bespaßungspotenzial gesegnet, wird sie gleich nochmal um diverse Grade unspaßiger und konkurriert in Sachen Entertainment mit Heißwachs-Beinenthaarung, wenn man sich an der sonst niemals nicht vorvorgesterntags aber nun doch ob des von einem Rudel wahnsinniger PES5-Spieler erzeugten Lärms geschlossenen Glastür zwischen Layout und Redaktion den Riecherker mit einer der Dringlichkeit der Inslayoutlatscherei angemessenen Wucht anhaut. Oder so.

Dienstag, Dezember 20, 2005

Eigentlich unverantwortlich von mir. Beim Autofahren
Out Of Control von den Chemical Brothers zu hören.

Sonntag, Dezember 18, 2005

Oh wie gerne würde ich nun auf dem Hügel zwischen Dievesherweg und Böswipper stehen. Wo sich niemand jetzt aufhält. Mit Blick auf den Wald mit dem kleinen Tümpel drin, in den Lutz als Welpe fiel und fast ersoffen ist. Ich zog Lutz raus, er war über und über mit Entengrütze bedeckt, und ich dachte: »Der Hund ist auf ewig wassertechnisch versaut.« Weit gefehlt, was er mir gerne später dadurch bewies, dass er beim Autohaus Bongen in die Wupper sprang und sich darin dann bis zum Stauweiher vorarbeitete, um dort die brütenden Stockenten aufzumischen. Mischen, genau. Gerne auch schlich er sich ins Bad, wenn wir die Schiebetür zum kleinen Flur nicht richtig zugemacht hatten. Dann stupste er die mit der Nase ganz auf, öffnete im Anschluss auf den Hinterpfoten stehend mit den Vorderpfoten die Badezimmertür, sprang in die Wanne und drückte abermals mit der Schnauze den Einhandhebelmischer nach oben, um sich unter dem Wasserstrahl sein Mütchen zu kühlen. In den Tümpel aber sprang er nie wieder. Dort im Wald, an dessen Rand ich nun gerne stehen würde. Mit Walkman. Laut Carpet Crawlers hörend. Und mitsingend.

Samstag, Dezember 17, 2005

Aaaaaaaaaaaah, Walter, Sie Arsch! Ich war bisher total verzückt. Wahrhaftig. Noch verzückter gar war ich, als der Laubwolf seinen Auftritt hatte. Sehr großartige Passage. Und dann lassen Sie ihn einfach sterben. Drei Pfeile im Rücken. Kontaktgift, sofortige Leichenstarre. Himmel, hätte es nicht gereicht, ihn zu betäuben? Um ihn dann entkommen zu lassen? Der gemeinliche Stollentroll hingegen darf weiterhin ungestraft Kinder ins Fast-Verderben schicken, was? Der darf weiterhin den Großen Wald mit seiner Anwesenheit verranzen, was? Aber so ein fabelhaftes Wesen wie der Laubwolf nicht, was? Und nur weil Sie ihn erdacht haben, dürfen Sie ihn noch lange nicht umbringen. Sie Arsch, Sie!

Verzweifelte Frage an die, die Ensel und Krete schon lasen: Der ist doch nicht wirklich tot, oder? Falls doch, mag ich fast nicht mehr weiter... Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli...

Update: Es ist alles viel schlimmer. Oder besser. Kann ich noch nicht sagen. Jedenfalls nun wieder verzückt. Tolles Buch, das.

Freitag, Dezember 16, 2005

Früher wurde man ja schon schief angeschaut, wenn man die Wörtchen »erschießen« oder »töten« benutzte. Da wurde »ausgeschaltet«, »erledigt« und »niedergestreckt«. Heute kann ich »köpfen« schreiben und es so meinen. Heute kann ich »aufspießen« schreiben und es so meinen.
Was aber noch immer nicht sein darf: Tötungen als stilvoll bezeichnen. Selbst nicht bei Spielen, in denen es vornehmlich darum geht, Gegner besonders fantasievoll, einfallsreich und optisch beeindruckend (nein, ich meine nicht den Prinzen hier) zu köpfen und aufzuspießen. Da tötet man eben optisch beeindruckend und nicht wunderschön. Vielleicht ist das Quäntchen Ironie, das sich in »stilvoll« und »wunderschön« verbirgt, einfach nicht genug. Vielleicht sind wir aber auch einfach nur zu verkrampft zu erkennen, dass gerade in dem Moment, in dem wir mit der richtigen Brechung von stilvollen, wunderschönen Morden sprechen, die Angriffsfläche, die wir mit unserem Hobby, unserem Beruf Uneingeweihten bieten, ein bisschen rutschiger wird.
Ach, was weiß ich...
Benötige aktuell eine Erweiterungen für die deutschen Sprache.
Ein Verb, bitte recht lautmalerisch, das Vorgang, Gefühl und anschließende Erleichterung (inklusive Aha-Effekt) fasst, wenn sich ein von zuviel Rotz und Gerotze verklebtes und Laute nur dumpf-verschmatzt wahrnehmendes linkes Ohr befreit. Meinetwegen darf das Verb auch für's rechte Ohr gelten, wenn's denn sein muss.

Mittwoch, Dezember 14, 2005

Las gerade sehr fasziniert bei MTV.de, dass das Album Bild heißt und die erste Single daraus Spiegel. Und auch MTV.de ist sehr faszinierend*. Da bleibe ich noch 'ne Weile.

*
[ringring]
»Ja?«
»Hallo Paris?«
»Ja?«
»Der Paris?«
»Ne, die!«
»Oh, falsche Nummer dann.«
[klick]

[ringring]
»Âllo?«
[klick]

[ringring]
»Ja?«
»Hallo Paris?«
»Ja?«
»Der Paris?«
»Ja.«
»Der Tote?«
»Ne.«
»Oh, falsche Nummer dann.«
[klick]

[ringring]
»Ja?«
»Hallo Paris?«
»Ja?«
»Der Paris?«
»Ja.«
»Der Tote?«
»Ja.«
»Hab deine Nummer aus'm Telefonbuch. Ich bin besorgt. Bist du wirklich tot?«
»Ne.«
»Dannsjagut.«
[klick]

Dienstag, Dezember 13, 2005

Kleines Rätsel

Wer mir als erster verraten kann, woher dieses Stück stammt und wie es genau heißt, bekommt (hoffentlich noch vor Weihnachten) ein kleines Überraschungpaket*.

Vom Spaß ausgeschlossen sind leider: Matthias Oborski, Kai Schmidt, Bernd Fischer und Henry Ernst. Ich habe meine Gründe! Jawohl. (Okay, ist nur einer. Die vier wüssten es wahrscheinlich sofort.)

*Ich dachte da an ollen Spiele-Merchandising-Kram, der bei mir ohnehin nur als Staubfänger dient. Den haben die oben genannten Herren eh selber reichlichst.


Update: Gewusst hat es Herbert (oder Frank oder Michi).
Zusatz: Es gibt zu viele Nerds da draußen. Meiner Treu.

Ganz kurz noch zu Hellsing:
Pro
  • Vampir-Tralala ohne Vampir-Tralala (keine ollen Karpaten-Kamellen)
  • Fehlen des Anime-typischen Schweinkrams
  • eine nur angedeutet angedeutete Romanze
  • der Welt coolster und selbstironischster Blutsauger
  • lässigste Musik

Contra
  • das dumme Helden-Namen-Anagramm
  • mehr nicht
Ich sach's mal so: Lesenswert!
(Neu und gut und schon rechts in den Links.)

Sonntag, Dezember 11, 2005

Nach dem nun über eine Woche andauernden und kläglich gescheiterten Versuch Late Goodbye von Poets Of The Fall tot zu hören, bin ich mir ziemlich sicher, dass mir das niemals gelingen wird. Melodie und Singsang werden in meinen Ohren einfach zeitlos -- durch die drei Gitarren. Die drei Gitarren da, die klingen leider genau so, wie es sich für zwei Akustik-Klampfen und eine Strom-Ausführung gehört. Einfach klar, ohne dummes Mark-Knopfler-Dire-Straits-Rumgejaule. (Mir übrigens schleierhaft, wie man die Musik des Herrn Knopfler, ob nun alleine oder mit Kombo im Rücken, gut finden kann. Das hört sich alles an, als sei es mit einer mindestens 20 Zentimeter dicken Schicht Schimmel überwuchert. Dire Straits, die Scorpions für Sternleser und Robert-Redford-Filme-Gut-Finder.)
Hach, wenn jetzt der Text des Stücks noch ein wenig weniger Klischee wäre -- aber ach, immerhin, wie schon so richtig in den Kommentaren da unten bemerkt, ist das Stück die Abspann-Musik von Max Payne 2. Und das Spiel war ja in Sachen Story auch mal ganz großes Klischee. Komischerweise aber nicht in Bezug auf Actionspiele. Deswegen lasse ich die Klischees in beiderlei Fällen gnädigst durchgehen.

Freitag, Dezember 09, 2005

Mittwoch, Dezember 07, 2005

Ich kann den ganzen Tag (beginnend um 5:30 Uhr, endend um 22:30 Uhr) auf 9cm-Absätzen rumlatschen, sogar auf Lyoneser Kopfsteinpflaster. Ohne irgendwelche spürbaren Folgeschäden. Aber nur kurze zwei Stunden in den selben Stöckelmonstern auf unserem kuscheligen Redaktionsteppich mit Erkältung oder Grippe (ich bin mir noch nicht sicher) im Körper lösen ekelig schmerzhaften Muskelkater in meinen Waden aus. Diese für das Verständnis zwischen Männern und Frauen eher irrelevante Meldung wollte ich als Aufhänger für eine superst selbstironische Bemerkung über mein Verhältnis zu Schuhen nutzen. Nur für den Herrn Niklas dort. Der ja der Meinung ist, alle Frauen hätten ein ähnliches Verhältnis zu Schuhen wie er zum Biere. Aber ach, irgendwie will mir keinerlei selbstironische Bemerkung gelingen. Deswegen schließe ich dieses Posting mit der für das Verständnis zwischen Männern und Frauen irrelevanten Meldung, dass ich mir vorgestern mal wieder neue kaufte. Schuhe. Wie so häufig in dezentem Braun, wie so häufig mit schönem Mittelmaß-5cm-
Absatz. Kann man nämlich zu allem tragen. Und verursachen auch sicher niemals Muskelkater. Wobei: Die Kombi Lyoneser Kopfsteinpflaster plus Grippe müsste ich noch austesten darin.

Nette Idee für die Kombinationsrätselchen in Intelligenztests der kommenden Generation:
»Mann verhält sich zu Bier wie Frau zu ...?«
  • Evian in kleinen Fläschchen
  • Migräne
  • Schuhe
  • Nichts von alledem.
  • Alles. Und noch viel mehr.

Dienstag, Dezember 06, 2005

Der neue iPod-Shuffle ist sehr super, lässt er mich doch um diese Zeit schon laut leben, ohne die Nachbarn damit zu belästigen. Der neue iPod-Shuffle ist sehr scheiße, nimmt er mir doch die letzte vor mir vertrebare Entschuldigung, nicht wieder mit dem Laufen zu beginnen. (Oh gutester, weil kaputter MP3-Player, ich werde dich nie vergessen. Nie!)
Nun weiß ich also nicht, ob ich der Verlagsleitung ob des Geschenks zum 100. GameStar-Tralala dankbar sein soll. Entscheide mich spontan gegen Dankbarkeit. Immerhin ist die Verlagsleitung das kapitalistische Zentralorgan meines Daseins. Werde wohl bei nächster Gelegenheit die Internationale auf den iPod packen. Ha!
(Weil im weitesten Sinne passend: Lieber semi-regelmäßiger Besucher von Blizzard, lieber semi-regelmäßiger Besucher von BMW und vor allem allerliebster Bukowski-Verschicker sowie Großartige-Briefe-
Schreiber, also echt jetzt! IE 6? So klappt die Revolution nie.)

Sonntag, Dezember 04, 2005

Stieß neulich bei Peter Noster auf den Link zur Seite Girls With Guns In Cinema And Television. Klick war nur noch Reflex. Blöderweise wurden meine hochgesteckten Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Bis ich das fand.
(Es gibt Dinge, die bedürfen einfach keiner weiteren Erläuterung. Die stehen einfach so für sich.)

Samstag, Dezember 03, 2005

Da hörste den ganzen Tag (seit ca. 9:30 Uhr) nur zwei Lieder (Death Cab For Cutie: Soul Meets Body und Poets Of The Fall: Late Goodbye), überlegst dir die eine Hälfte des Tages, wie du ohne Banalscheiß erklären kannst, wie super die Songs sind, wie allumfassend großartig sie in ihrer Schnörkellosigkeit sind, um irgendwann in der zweiten Hälfte des Tages festzustellen, dass das ohne Banalscheiß gar nicht möglich ist. Und dann lässte jeglichen Erklärungsversuch. Fast.

Freitag, Dezember 02, 2005














Wahnsinn, was Lyon an einem Herbstnachmittag drauf hat:
Shader, Lensflares und HDRR in Perfektion.