Freitag, September 28, 2007

Habe den Ehrgeiz mittlerweile rausgeschmissen, fehlgeleitet wie er war. Denn merke: Aussichten, gerade hammermäßige, nutzen sich peu à peu ab. Weil man niemals Teil davon wird. Weil man stets außen vor bleibt. Und irgendwann schaut man dann auf Berge, Brandung, Horizont und den ganzen Kram und fühlt nur noch Bedauern darüber, dass man nichts mehr fühlt. Ich warte nun, dass der Ehrgeiz hier mit was Begehbarem auftaucht.

Dienstag, September 25, 2007

Spiele sind schon allein deswegen faszinierend, weil sie es immer wieder schaffen, das absolute Grauen ins absolute Gegenteil zu verkehren. (Wurde mal wieder Zeit, einen Link zu Anmut und Demut zu setzen.)
Dank dingens hier kann ich mit ziemlicher Sicherheit behaupten: Die hiesigen Insekten schmecken einfach grauenvoll. Werde nächstes Jahr wohl mal ausländische probieren.
Mehr Schnee (und Eis) für Google-Bildersucher:




Montag, September 24, 2007

Ich dachte eigentlich, ich könne das gar nicht mehr, was ich früher so gut konnte. Nämlich einen Film ganz bis zum Schluss schauen, also bis der letzte Crew-Krams nach oben aus dem Bild weg gekrochen ist. Kann ich aber doch noch. Danke, danke, danke!
(Das liegt übrigens auch ein wenig an diesem Stückchen Soundtrack.)

Freitag, September 21, 2007

Samstag, September 15, 2007

Alle paar Wochen werde ich für ein paar Tage zum gehobenen Misanthropen (vergleiche Joseph von Westphalen: Warum ich trotzdem Seitensprünge mache, Zürich: Haffmans Verlag 1987, S. 54-59). Liegt am Zusammenspiel von PMS sowie teils ererbter, teils jahrelang antrainierter Abscheu. Nicht mal das freundlichste Wort von einem geliebten Menschen kann meine Verachtung dann schmälern. Im Gegenteil: Jegliche Art der Kommunikation ist mir nicht nur unendlich zuwider, sondern verursacht allein durch vermutetes Anstehen körperliches Unbehagen. Telefonate sollten idealerweise nicht stattfinden oder -- wenn sie sich denn gar nicht vermeiden lassen -- niemals nicht die Zehnminutengrenze überschreiten. Simples Einkaufen wird noch mehr Tortur, als es das ohnehin schon ist.
An solchen Tagen bleibe ich nach Möglichkeit mit mir allein oder zumindest wortkarg. Wortkarg zu sein, hat allerdings zur Folge, dass ich mehr höre. Und das macht alles nur noch schlimmer. Für gewöhnlich. Das Viertbeste an der GC 2007 war jedoch, dass es mit stets über 85 dB zu laut war, irgendwas zu hören und ich für Gewöhnliches ohnehin keine Zeit hatte.

So, nun wären das Drittbeste, das Viertbeste und das Fünftbeste der Games Convention endlich abgehakt. Platz 1 und 2 hingegen bleiben auf ewig Geheimnisse.
Erste Sätze der letzten Monate, die nie zweite bekommen haben und wahrscheinlich auch nie bekommen werden:
  • Das Fünftbeste an der Games Convention 2007 war übrigens der Aston Martin Vantage V8, den ich am Abend der Heimreise neben unserem VW-Bus entdeckte.
  • Wehmut empfinden, weil es nur mehr Wehmut ist, die ich empfinde.
  • »Menschen sind mir scheißegal!«
  • Das Wörtchen »Verkehrsknotenpunkt« bekommt eine völlig neue Bedeutung, wenn man dauernd mit offenen Fenstern und offenen Haaren diverse As bereist.
  • Der Morgen verdient, dass man mit ihm sanft umgeht.
  • Heute vor ein paar Monaten bin ich nebenbei ein Jahr älter geworden.
  • Sich morgens für eine halbe Stunde durchs Netz klicken und dabei etwa alle 2,5 Nanosekunden »Ihr seid so scheißdoof!« denken.
  • Blog-Müdigkeit ist keine Neuheit für mich. Ich lese aktuell kaum welche. Selber was zu schreiben: Zwang!
  • »We should see each other more often«, sagte er, und ich antwortete »True!«, dachte aber anderes.
  • Gerade fällt mir nur Zeugs ein, das nicht mal mich was angeht.

Freitag, September 14, 2007

Übrigens hat es die Sau von Jeremy Soule bei Eye of the North ja schon! wieder! getan. Und zwar so sehr, dass ich den ganzen Kram gestern tatsächlich gekauft(!) habe. Hach, kotz, hach!



Mal aufgepasst, liebe Thomas Böckers und Matthias Oborskis dieser Welt: nächstes Jahr, Leipzig, Eröffnungskonzert der Games Convention bitte mit Guild-Wars-Titelthemen-Medley sowie »Tome of Rubicon« in Gänze. Sonst komm' ich nicht!

Dienstag, September 11, 2007

Jüngst, nämlich vorvorgestern, dachte ich, es sei an der Zeit, der Zeit wieder einen höheren Stellenwert in meinem Leben einzu-räumen. Oder anders: Ich entschied, in die Achtuhrdreißiguhr endlich mal 'ne neue Batterie reinzufummeln. Entschieden, getan. Hat nur nichts geholfen. Die Zeit ist ein Sturkopp erster Kajüte. Jedenfalls mit mir will sie offenbar nur kriegsfüßeln. Oder anders: Batterie bringt Uhr zwar zum Ticken, Sekundenzeiger wandert brav, aber die beiden anderen Zeiger streiken.

Zunächst (sauer): »Ja, ey! Leck mich doch!«
Dann (aktionistisch): »Wegschmeißen, neue kaufen!«
Schließlich (dramatisch): »I wasted time, and now doth time waste me.«

Und weil ich schon immer einen Hang zum Drama hatte, steht die Uhr nun tickenderweise sowie dauerhaft auf Fünfvorzwölf.

(Übrigens habe ich niemals »I wasted time, and now doth time waste me.« gedacht, sondern im besten Falle nur gefühlt. Gedacht hat das, null Überraschung, William S., bzw. William S. hat das jemanden denken bzw. sagen lassen. Und weil ich jüngst nicht nur eine Batterie in eine Uhr fummelte und so bei Shakespeare landete, sondern auch eine olle Titanic fand, in der ich über Heiner Müller bzw. dessen Namen stolperte und mich mal wieder daran erinnerte, wie ich mit Heiner Müller bekannt wurde bzw. mit seiner Hamletmaschine bzw. so recht bekannt kann man mit der gar nicht werden bzw. will man nicht, denke ich zumindest, also wegen all dem und einem gestrigen Telefonat mit Mutter, in dem sie mir das xte Mal haarklein erzählte, wie sie das Schauspielhaus Köln dazu gebracht hat, endlich die Werbesendungen an mich zu unterlassen, weil ich ja nun auch schon geraume Zeit gar nicht mehr im Einzugsgebiet wohne, also noch mal also, also wegen all dem erzähle ich hier demnächst vielleicht, wie es dazu kam, dass ich mal im Kölner Schauspielhaus vor einem Spiegel auf dem Boden lag und nicht mehr aufhören konnte, zu lachen.)

Montag, September 10, 2007

Hach, nebenan könnte alles so schön sein. Große Wohnung, zwei flauschige Edelkatzen, Wagen im anderen Landkreis angemeldet, weil da wahrscheinlich billiger, gelegentlich braust der adrette Lover im Chrysler Crossfire aus dem anderen Landkreis vorbei und bevor drinnen wahrscheinlich zu Robbie Williams gefickt wird, zieht er immer artig seine Schuhe draußen aus. Hach! Wie gesagt: Alles könnte so schön sein! Wenn da nicht die Probleme mit dem Treppensteigen und der Wohnungstür wären: BATZ, BATZ, BATZ! (Boah!) BATZ, BATZ, BATZ! (Grrr!) BATZ, BATZ, BATZ! (Waah!) BATZ, BATZ, BATZ! (Achtung!) SCHEPPERKALONK!

Und ich so in spätestens zehn Jahren bei der Präsentation meiner Misanthropen-Fibel Im Prinzip alles Arschlöcher -- Warum es sich nicht lohnt, die Menschheit zu retten: »Herman war eine grausame Quatschnuss, sie war eine völlig durchgeknallte, komplett untalentierte Polemikerin, die uns ihre verquere Weltsicht aufschwatzen wollte. Gut war, dass ich sie schamlos scheiße finden konnte, ohne dass mir gleich Stutenbissigkeit und/oder Querulantentum vorgeworfen wurden.«
(Kontext)

Freitag, September 07, 2007

Musik gegen Wetter.
(Videos ignorieren. Augen schließen.)

Mittwoch, September 05, 2007

You can control your heart

Wollte das bereits seit Entdeckung auf Youtube -- ich saß im August 2006 aus Guild-Wars-Gründen in einem Hotelzimmer in Bellevue, Washington und unterhielt mich mit Herrn n|tropie (der in Bonn saß) über Filme -- hier anbringen. Hab' es dann aber vergessen. Aktuell ist wieder Guild-Wars-Zeit, und ich erinnerte mich an die Entdeckung. Und deswegen nun hier die meiner bescheidenen Meinung nach tollste Zwei-Menschen-in-Volvo-in-Parkhaus-in-Los-Angeles-Szene, die je gedreht wurde:


(Laurel Canyon, 2002)

Montag, September 03, 2007

623

Der Blogger-Feed springt offenbar nur noch auf Überschriften an. Was ich, größtenteils frei von Überschriften, davon halte? Ach!

Samstag, September 01, 2007

Fotosafarinachmittagsergebnisse