Mittwoch, Oktober 31, 2007

»Intelligence at top of stairs.«
»Acknowledged.«

»They're building in our sewers.«
»Acknowledged.«

»Incoming spy, disguised as spy.«
»Acknowledged.«

»Wanna go uber?«
»Sure.«

»Bedtime. Good night.«
»Cya soon.«

Sowieso! TF2 ist die Superseuche! Das zum Niederknien großartige Drecksspiel läuft nämlich auf meiner Heimgurke einwandfrei.

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Cartoon ohne Zeichnung (2)

»Schlechte Nachricht, Herr Hilbichler: Ihr großes Blutbild hat ergeben, dass Sie einen Buckel haben.«

Cartoon ohne Zeichnung (1)

Dieses Mal passierte es nicht in der Stadt, sondern auf dem Matterhorn -- was auch schon das Bemerkenswerteste am Umstand war, dass Gerlinde erneut die U-Bahn verpasst hatte.

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Freitag, Oktober 19, 2007

Wegen der Zombies weiter unten an das erinnert.
Defective Yeti! Jetzt noch genau so klasse wie sonst auch.

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Meinte neulich wer zu mir, ich würde mich ja wohl in einer Kulturpessimismus-Phase befinden. Ich meine, mich zu erinnern, das weder bejaht noch verneint zu haben. Weil: Ich mag die Idee nämlich. Nicht die Idee, wirklich und nachhaltig in einer solchen Phase zu stecken, sondern die Idee der bloßen Behauptung, ich würde es tun. Was allein durch die nachgeschobene Bemerkung »Pardon, ich befinde mich aktuell in einer Kulturpessimismus-Phase.« entschuldbar wird! Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos! Ich könnte vielleicht sogar (oder gerade) Krieg öffentlich toll finden.
Und natürlich klingt es deutlich gewichtiger und vor allem geschlechtsunspezifischer (Oh Mann! Frauen!) als ein lahmes »Pardon, ich habe PMS.« oder ein nicht minder lahmes »Pardon, ich befinde mich in den Wechseljahren.« später.

Dienstag, Oktober 16, 2007

»Drei der größten Errungenschaften der Menschheit sind ja, find' ich, Zahnseide, Wärmflasche und Krieg.«
»Wie bitte?«
»Die Zahnseide befreit von lästigen Essensresten. Essensreste, vor allem zwischen den Backenzähnen, also die gehen gar nicht. Die Wärmflasche befreit von kalten Füßen. Du weißt, dass ich ab zirka September immer kalte Füße habe. Und der Krieg befreit...«
»Also!«
»... von der lästigen Frage, was man mit dem Leben anstellen soll.«
»Stimmt.«

(Dieser ausgedachte Dialog nervte vier ganze Tage im meinem Kopf rum. Ich find' ihn ja auch doof, aber er musste einfach raus. Pardon.)

Montag, Oktober 15, 2007

Es ist auch völlig egal, ob ich morgens, mittags, abends oder nachts in die große Stadt fahre (und wenn ich große Stadt schreibe, meine ich nicht die Bürostadt, in der mein Büro steht, denn daran hab ich mich gewöhnt, sondern ich meine die Wohnundscheißund-saufundeinkaufundparkstadt, in der vornehmlich gewohnt, geschissen, gesoffen, eingekauft und geparkt wird) -- ich hab' immer Angst, dass mich die Zombies irgendwann bemerken.

Dienstag, Oktober 09, 2007

Ich kam gerade aus der Dusche, hatte mir Schlabberhose sowie Schlapperpulli übergestreift und ein Handtuch um den Kopf gewunden, als es mal wieder unerwartet an der Tür klingelte. Es war die katholische Kirche.
»Guten Tag, ich bin die katholische Kirche.«
»Gut, dass Sie's erwähnen. Ich hätte Sie jetzt spontan für die evangelische Kirche gehalten.«
»Oh Gott, hätten Sie?«
»Nein, das war ein Scherz. Für die evangelische Kirche sind Sie zu pompös. Allein dieser Bronzebaldachin da. Von der Kuppel fang ich erst gar nicht an.«
»Puh, da haben Sie mich aber ganz schön veräppelt.«
»Vergebung.«
»Geschenkt.«
»Logisch. Wie kann ich helfen?«
»Logisch ist ein gutes Stichwort. Ich hörte nämlich, dass Sie sich neulich zuerst in einer Mail über Gott lustig gemacht, sich aber anschließend als Atheist bezeichnet haben.«
»Das kann durchaus sein, ja. Ich schreib ja zig Mails am Tag.«
»Nein, das kann nicht sein! Das ist doch unlogisch.«
»Hm...«
»Sie sehen es also ein?«
»Nö. Gegenfrage: Finden Sie es nicht ein bisschen seltsam, mir jetzt und hier und überhaupt mal generell mit Logik zu kommen?«
»Hm...«
»Sie sehen es also ein?«
»Hm...nun ja.«
»Ja oder ja?«
»Jaja! Aber ich will Ihnen mal sagen, wie der Hase läuft!«
»Gerne.«
»Der Hase gehört zu den Tetrapoda und er läuft, indem er die Hinterläufe vor die Vorderläufe setzt. Dabei berühren zu einem bestimmten Zeitpunkt alle vier Füße nicht den Boden. Capisce?!«
»Ah! Sicher. Danke.«
»Dann ist's ja gut. Schönen Tag noch.«
»Ihnen auch. Und sorgen Sie sich nicht um die Kratzer, die Sie hinterlassen. Der Hausflur soll ohnehin demnächst mal wieder gestrichen werden.«

Sonntag, Oktober 07, 2007

Oh, welch glückliche Wesen sind wir doch! Welch ein Glück wir haben! Ich meine hey, die Bäume könnten die Blätter im Herbst auch einfach nur so fallen lassen. Stellt euch das mal vor!

Samstag, Oktober 06, 2007

Eine kleine, schöne Geschichte:
Schenk ich neulich mal wem The City of Dreaming Books. A-tens, weil ich ihn sehr mag und b-tens, weil er Amerikaner ist. Er liest es, findet es super, gibt es deswegen an seine Tochter weiter. Die findet es gar so super, dass sie selbst Schulpausen zum Lesen nutzt. Das fällt auf. Fragen werden gestellt und mit Begeisterung beantwortet. Und nun liefert Amazon.com bald einen ganzen Schwung Moers-Bücher an US-Schüler. Fein, fein, fein.
Eigentlich wollte ich -- ausgelöst durch einen relativ regelmäßigen Referrer -- mal im Detail darlegen, wie romantisch überhöht, wie krankhaft idealistisch meine Vorstellung vom Lernen war, ist und immer sein wird, warum ich deshalb das perfekte Kind reicher Eltern gewesen wäre und warum ich wahrscheinlich deswegen den Beruf ausübe, den ich ausübe. Aber! Aber ich hätte ja aktuell weder Zeit noch Lust, mich in der Öffentlichkeit vor mir und dem Leben zu rechtfertigen. Also jetzt nur folgende Frage an den betreffenden Menschen: Wie isses denn so an der Bedford School?

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Erstens vermute ich ja, dass Blizzard eigentlich »Boreal Tundra« meint, was zweitens aber auch nicht schlauer wäre, weil südliche Tundra sowieso nich is. Und drittens, ach drittens fällt heute aus.