Samstag, Januar 26, 2008





CoD 4 -- Overgrown: mit ziemlicher Sicherheit die aktuell schönste Multiplayer-Map in diesem und in jedem anderen Universum.

Freitag, Januar 25, 2008

Dialog mit mir selber heute Nacht um etwa Nullzweihundert:
»Frau Schmitz? Schlafen Sie schon?«
»Herrje, Sie sehen doch, dass ich lese. Was ist denn, Frau Schmitz?«
»Frau Schmitz, meinen Sie nicht, Call of Duty 4 könnte auf Ihrem neuen Rechner ruckel- sowie knarzfrei laufen, wenn Sie vorher diese Schnickschnack-Power-Saving-Funktion für die CPU deaktivieren würden?«
»Oh! Das könnte in der Tat der Fall sein.«
»Mal ausprobieren?«
»Unbedingt!«
Einige Minuten später:
»Frau Schmitz! Sie hatten Recht!«
»Tja, ich wieder!«
»Schaun'se doch, wie großartig flüssig das plötzlich läuft!«
»Jaja. Manchmal sind Sie aber auch mit nervenzerfetzender Dümmlichkeit geschlagen, Sie. Nun wieder ins Bett?«
»Jetzt? Sind Sie jeck?«
»Nein, lediglich müde.«
»Na gut.«

Samstag, Januar 19, 2008


Boards of Canada / Dayvan Cowboy
Dritte Woche, drittes Kapitel bei Ein Roman in einem Jahr, zweite Übungsaufgabe (dazu später mehr). Kapitel abermals nicht gelesen. Interessiert mich nicht, hab' weder Nerven noch Zeit für weisungsvolle Worte, die mir auch nichts Neues verraten dürften. Denke ich, weil ich es kann. Handeln indes ist nicht meins. Beweis gefällig? Bitte, gerne: Fahre gestern früh aus'm Dorf raus und sehe in weiter Ferne inner Einfahrt einen verdächtigen Kastenwagen. Gedanke: »Ach, das ist sicher ein Blitzer. Bestimmt. Oh mein Gott, wie dumm auffällig!« ... 3, 2, 1: Britzel! Insofern auch nicht verwunderlich, dass ich mir mit meinem Textlein zur zweiten Übungsaufgabe (Satzvorgabe lautete »Ich will einen Roman schreiben, weil ...«) die Untätigkeit in den Schoß lege:
Ich will einen Roman schreiben, weil ich morgens zwischen 7:00 und 9:00 Uhr noch Zeit hätte? Weil's ganz nett wäre, die Welt spaßeshalber mal gegen Geld mit meinen Gedanken zu belästigen? Weil man damit so hübsch Männer beeindrucken kann?
»Oh, was Sie soeben sagten, schrieb ich schon in meinem ersten Roman.«
»Sie haben einen Roman geschrieben?«
»Aber ja doch.«
»Ich bin beeindruckt! Wollen Sie mich heiraten?«
Ich will einen Roman schreiben, weil ich dabei bräsig auf dem Hintern sitzen und Unmengen Kaffee wie Kippen konsumieren darf? Weil ich Menschen abmurksen könnte, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden? Weil Ruhm? Weil Ehre? Weil Unsterblichkeit?
Fakt ist: Ich will gar keinen Roman schreiben. Ich lese nicht mal besonders gerne welche. Dreiviertel aller Romane belästigen den Leser mit inhaltslosen Schwallereien über noch inhaltslosere Begebenheiten, nur damit der Autor später das »Roman« überhaupt rechtfertigen kann. Deswegen ein Hoch auf die Kurzformen! Je nach Länge passen Kurzformen übrigens auch perfekt in die Zeit zwischen 7:00 und 9:00 Uhr morgens.
(Petra-Kenner werden wissen, wie sie die 100 Prozent Motivation für dieses Textlein in Lust an der Frotzelei, Lust an der Idee für die Klammer und Wahrheit aufzuteilen haben.
Mich dann bitte unbedingt über das Ergebnis informieren. Ich würde die Lösung nämlich auch zu gerne erfahren.)

Mittwoch, Januar 16, 2008

Man sollte Probeküssen als Umgangsform einführen.

Samstag, Januar 12, 2008

In einer der zahlreichen SMS-Weihnachts- und Silvestergrüße der jüngsten Vergangenheit las ich neben den üblichen Wünschen auch folgende Frage: »2008 der erste große Roman?« Gunnar wollte das wissen, und ich antwortete: »Ich wäre schon mit einem kleinen Roman zufrieden. Oder mit zwei, drei (brauchbaren) Kurzgeschichten.« (Nebenbei bemerkt: Gunnar ist einer der wenigen Menschen, die derartige Kurznachrichten stets mit einer persönlichen Note besonders machen. Merci dafür, Herr Lott.)
Just gestern Abend dachte ich wieder an diese SMS, als ich auf »Ein Roman in einem Jahr« stieß. Dürfte eine Mischung aus Ratgeber und Motivationsbuch sein, ich las Kapitel 1 bisher nur an. Viel spannender fand ich die Übungsaufgabe da:
Schreiben Sie einen Satz, der mit folgenden Worten beginnt:
Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir ...
Sie können natürlich auch mehr schreiben, aber wenn Ihnen nur ein Satz dazu einfällt, dann ist das auch in Ordnung.
Innerhalb von einem Nichts an Zeit (halbe Stunde maximal) fielen mir folgende Minitextleins ein:
1) Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass er mich an einen Zigeuner verkauft habe. Den Preis verriet er mir nicht. Aber ich muss wohl genug für eine dicke Zigarre eingebracht haben. Er machte sie sich vor meinen Augen an und blies mir den Rauch ins Gesicht.
»Er holt dich in einer halben Stunde ab. Mach dich fertig, du Schmarotzer.«
Ich hustete nicht, ging in die hinterste Ecke der Hütte zu meiner Schlafstatt, schnürte meine wenigen Schätze in ein Säcklein und setzte mich dann draußen auf die Bank, um zu warten. Mit meinem Vater sprach ich kein Wort mehr.
Wenig später sah ich eine Gestalt durch den Wald näher kommen. Zunächst erkannte ich nur einen Schatten zwischen den Bäumen. Als der Mann schließlich auf die Lichtung trat, brach die Sonne durch die Wolkendecke und hüllte ihn in gleißendes Strahlen. Ich stand auf und ging ihm beherzt entgegen.
»Hallo, mein Name ist Hubertus«, stellte ich mich vor.
»Hallo Hubertus, mein Name ist Jannik. Du gehörst nun zu mir«, entgegnete er mit einem Lächeln.
Schönere Worte hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gehört.

2) Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass ich ja wohl langsam mal die Sauerei von der Party beseitigen könne. Ich antwortete, dass das doch die Putze mache. Die käme in einer Stunde oder so.
»Dein Leben hätte ich gerne gehabt«, seufzte er und ließ mich wieder mit den drei blonden wie nackten Models allein.
Mein Vater ist echt 'ne Nummer.

3) Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, ich könne ihm mal den Buckel runter rutschen.
»Na schön, auf deine Verantwortung«, stimmte ich zu. Dann rutschte ich ihm den Buckel runter.
Ich ahne verdutzte Blicke auf Leserseite. Nun, man muss wissen, dass mein Vater der Watzmann ist. Und was für ein Glück wir übrigens hatten! Es war eine tiefe, mondlose Nacht und niemand, nicht mal meine Mutter, sah, was mein Vater und ich für einen Unsinn veranstalteten. Das hätte ja die ganze Geologie auf den Kopf gestellt. Sie glauben mir nicht? Ach, rutschen sie mir doch den Buckel runter!
Und nun der Bogen zu Gunnar. Der behauptete nämlich mal in einem Gespräch, dass wir beide wohl zu den Menschen gehören, die eine Aufgabe brauchen, um in die Hufe zu kommen. Ich wehre mich innerlich noch immer gegen diese Behauptung, aber ach ...

Donnerstag, Januar 10, 2008

Könnt' ich ganze Tage drüber in die Hände klatschen: Dass Xing (sprich »CKrossing«) als Tags (sprich »Täcks«) bei den Kontakten tatsächlich »geschäftlich«, »privat« und »New York« (sprich »Nuh Jork«) in der Eingabemaske vorschlägt. Da war die Freude natürlich groß, als ich neulich auf Xing (sprich s.o.) jemanden entdeckte, der damals zu Schulzeiten in meinem Freundebüchlein (oder in das einer Klassenkameradin, jedenfalls war es rot) auf die Frage nach der Lieblingsstadt mit »Remscheid« und »Big Apple« antwortete. Famos! Dass ich mich an derartiges noch erinnere.

(Xing übrigens: Ich glaube fest, dass die Erfolgsquote der meisten Damen und Herren dort immens höher wäre, wenn sie statt nach interessanten Kontakten nach sternförmigen Kartoffeln, Flugzeug-trägern mit Anhängerkupplung, vielarmigen Außerirdischen oder schlicht uninteressanten Kontakten suchen würden.)

Freitag, Januar 04, 2008

Manchmal tauchen in kleinen Winkeln des expandierenden Raums so großartige Besonderheiten auf, dass der ganze Schrott, der das Internet sonst aufbläht, verzeihbar wird. Verantwortlich für folgende großartige Besonderheiten: der mir unbekannte, aber sehr offensichtlich mit reichlich Leidenschaft gesegnete 527mike.


Genesis / Titel: Time Table / Album: Foxtrot / 1972


Genesis / Titel: Watcher Of The Skies / Album: Foxtrot / 1972
(Richtige Warnung von 527mike: »MAY CAUSE SEIZURES. Watch at your own risk.« Mir jedenfalls wird beim Anschauen schummerig.)



Genesis / Titel: The Grand Parade of Lifeless Packaging / Album: The Lamb Lies Down on Broadway / 1974


Genesis / Titel: Lilywhite Lilith / Album: The Lamb Lies Down on Broadway / 1974