Sonntag, August 30, 2009

Wer gegen wen?

Gut gegen Nordwind. Neulich bei Muttern gelesen. Und mich tatsächlich bis zur entsprechenden Passage durchgängig gefragt, wer denn nun »Gut« und wer »Nordwind« von den beiden sein soll. Was sagt das über mein Verständnis von Mann plus Frau? Tja. Ich wundere mich über gar nichts mehr. So jedenfalls der Plan.

Ich mich auch

Mittwoch, August 26, 2009

Für eine Nacht am offenen Fenster


Mehr Musik. Prima Soundtrack für eine Nacht am offenen Fenster. Weil im Zimmer eins weiter links eine Mücke nervte, die dank meines Bluts mittlerweile wahrscheinlich derart fett sein dürfte, dass andere Mücken als Monde um sie kreisen. Und weil mich der Gedanke, zuweilen die dümmste Frau im Universum zu sein, mal wieder nachhaltig wach gerüttelt hatte. Übrigens ist nicht nur dieses Stück prima, sondern fast das gesamte Album. Vorgestern Abend auf iTunes entdeckt.
(Also wie wundervoll das Stück ab zirka 2:30 wird, ist ja fast nicht auszuhalten.)

Dienstag, August 25, 2009

Perisoft - Thinking Of Me

Sehr, sehr simpel. Geht ohne Umwege und anstrengendes Warmhören sofort in Haut, Knochen und Eingeweide. Kann man gefahrlos im Loop hören, wenn man Loophören kann. Und einfach so für zum Runterladen. Super! (Last.fm, I love you.)

Montag, August 24, 2009

Nix

Hier nix zur gamescom. Konsultieren Sie diesbezüglich bitte andere Blogs. Danke.

Donnerstag, August 13, 2009

Zwei Männer [Update: drei Männer]

1. Daniel ist auf der gamescom! Juhu!*
2. Ulf kann schreiben, Ulf kann man lesen.

*Leider nicht wegen Guild Wars 2. Freu mich aber dennoch.
Update 1: Nun offenbar doch wegen Guild Wars 2. Ja Sackzement, können die sich mal entscheiden?

Update 2: 3. Ich wusste es, er hätte ArenaNet niemals verlassen sollen. Er hätte sich niemals in den schicken Glasturm in Seattle setzen lassen dürfen, das ist ihm wohl in mehrfacher Hinsicht gar nicht bekommen. Er hätte in Bellevue bei Guild Wars 2 bleiben sollen. Er hätte ... ach, hätte er mal. Mensch Jeff!

Mittwoch, August 12, 2009

Fleischsäge

Seit Wochen frage ich mich schon, was das für ein Geräusch ist, das ich morgens so oft höre. Das Geräusch, das genau so klingt wie Straßenreinigungswagen in Großstädten der USA, also an- und abschwellend surrend, sehr elektrisch. Jetzt habe ich eine ungefähre Ahnung, was es sein könnte. Ich glaube, die Metzgerei Huber (deren Zulieferer-Eingang ich vom Balkon sehen kann) hat eine neue Fleischsäge.

Montag, August 10, 2009

Disaster 2012


Den Film würde ich sofort sehen wollen. Mit genau der Musik.

Nicht allein im Universum

Jetzt, da der Artikel online steht, kann ich's ja erzählen, auch wenn's schmerzt. Im Kopf. Aaaaaaalso:
Neulich gab's von Codemasters Preview-Versionen von Operation Flashpoint: Dragon Rising. Und ich so: »Yeah, davon mache ich die besonders große Video-Strecke für die DVD.«
Ich spiel's erst mal eine Weile, um ein Gefühl dafür zu bekommen, schmeiß dann Fraps* an und stelle beim Sichten der ersten Probeaufnahmen entsetzt fest, dass die Files für'n Po sind. Fraps will nicht mit Dragon Rising. Zumindest nicht auf meinem PC. Also installiere ich das Programm auf einem Atomrechner der Hardware-Redaktion. Aber auch da geht nix mit Fraps. Mit Hypercam* auch nicht. Mit Camtasia* schon gar nicht. Ich, leicht verzweifelt, schicke abends eine Mail an den Presse-Menschen von Codemasters. Man möge mir doch bitte noch einen Key fürs Programm zusenden, damit ich die Aufnahmen unter XP probieren kann, bisher war's nämlich nur unter Vista. Und man kennt Vista ja, seufz.
Der Presse-Mensch von Codemasters meldet sich aber zunächst nicht. Auch nicht am nächsten Morgen. Auch nicht am Mittag. Am Telefon nur die blöde Mailbox. Folglich alles ganz anders, extreme Situationen verlangen extreme Mittel. Ich schlepp meinen Rechner und die ganze Peripherie zu den Kollegen von der GamePro, um dort Bild und Ton durch einen Extra-Rechner mit Extra-Programm schleifen zu lassen. Normalerweise hängen an dem Ding nur Konsolen, und bis Kollege William die richtige Einstellung für meinen PC gefunden hat, dauert es. Aber siehe da, schließlich Erfolg! Ich sitze also da und mache Aufnahme um Aufnahme und freue mich halb tot. Keinerlei Ruckler, alles butterweich, alles wundervoll.
Es ist kurz vor 21:00 Uhr, ich habe bereits zirka 80 GByte sehr brauchbares Videomaterial angehäuft und schaue spaßeshalber in meine Mails. Endlich eine Antwort vom Codemasters-Menschen. Darin etwa folgendes zu lesen: »Hallo Petra. Von der Version dürfen weder Screenshots noch Videos angefertigt werden. Das steht auch auf der DVD.« Ich halte den Atem an. Ich sehe für Sekunden die Zeit um mich herum tanzen. Und ich kann sie lachen hören. Und dann, fast schaffe ich es nicht, öffne ich das Laufwerk, will gar nicht hinschauen, tue es aber trotzdem. Auf der DVD steht gut leserlich: NO SCREENSHOTS OR VIDEOS TO BE TAKEN FROM THIS CODE! Ich sacke in mich zusammen und weine jämmerlich. (Letzteres ist natürlich gelogen, ich bin vielmehr relativ aufgebracht erst mal eine Weile rumgelaufen, hab' dann mein Zeugs wieder in mein Büro geschafft und auf dem Weg heim in einer Tour geflucht. Gelacht habe ich dann allerdings, als am Folgetag eine Rundmail von Codemasters an all die Menschen mit Preview-Versionen rausging, dass aufgrund verschiedener Nachfragen doch bitte blabla ... Ich fühlte mich plötzlich nicht mehr ganz so allein im Universum.)

*Videoaufnahme-Programme

Zwei Männer

1. Daniel ist auf der Gamescom! Juhu!*
2. Ulf kann schreiben, Ulf kann man lesen.

*Leider nicht wegen Guild Wars 2. Freu mich aber dennoch.

Samstag, August 08, 2009

Suck your lemonade


Klingt oft (vor allem zu Beginn) genau wie die späteren U2s. Und ansonsten herrlich banal, wie es sich für einen Sommersong gehört. Vielleicht ist beides zusammen gewollt. Ich würde mich nicht darüber wundern. Ach, Planet Funk!

Dienstag, August 04, 2009

Hubert, Krebse und der Waschbeton

(alter Text, dezent überarbeitet)

Es begann alles, da war ich irgendwas zwischen sechs und sieben. Genauer wahrscheinlich sechs Jahre und maximal fünf Monate, denn es war Sommer und ich bin Märzgeborene. Die Familie verbrachte damals den Urlaub in Österreich. Drei Wochen Ebensee. Grund dafür: meines Vaters gutester Freund Hubert, der in Ebensee am Traunsee wohnte. (Ich habe übrigens nie gefragt, wie man sich denn kennengelernt hat. Es war bestimmt während der Zeit, da mein Vater viel auf Montage war, ganz sicher sogar.)
Hubert und mein Vater teilten zwei Leidenschaften: schlechte Witze und die Jagd. Das reicht wohl, um eine Männerfreundschaft über die Jahre und die Distanz am Leben zu erhalten. Und Hubert habe ich drei Dinge zu verdanken, also eher der Freundschaft zwischen meinem Vater und ihm:
1. den morgendlichen Kniefall aus Dankbarkeit, kein Junge geworden zu sein. Hubert Schmitz, in der Hardcore-Variante gar Hubertus Schmitz. Oh! Gott!
2. noch immer nach all den Jahren diese Szene kurz vorm Einschlafen. Ich bin während des Urlaubs, so glaube ich, die Treppe runter gepurzelt, die in den Garten hinter Huberts Haus führte. Und die falle ich heute noch gelegentlich runter. Kurz vorm Einschlafen, wenn sich die Muskeln mit einem Ruck entspannen.
3. diese seltsame Vorliebe, die damals ihren Anfang nahm, als ich wahrscheinlich sechs Jahre und maximal fünf Monate alt war:
Wir waren oft mit Hubert und seiner Frau Annerl schwimmen. Nicht im Traunsee, weil sich der gerade bei Ebensee nur bedingt dazu eignet. Außerdem ist man ja als Einheimischer nicht gewillt, sich mit den ganzen Touristen um einen repräsentativen Platz am Nass zu balgen. Man weicht in Insider-Gefilde aus. Damals war der Offensee offenbar noch Insider-Gefilde. Heute findet man ihn im Internet. Der Offensee war (ist?) wirklich ein herrliches Fleckchen. Mit einer ganz liebreizenden Jausenstation, war doch die Gegend um den See damals auch Insider-Kraxel-Gefilde. Und Insider-Jagd-Gefilde. Auf der anderen Seite des Sees, also genau gegenüber der Jausenstation, stand eine Bootshütte. Darin zwei Ruderboote. Die Bootshütte hatte einen Steg, auf dem man sich wundervoll in der Sonne fläzen konnte. Und um die Bootshütte hatte es massenhaft riesige Süßwasserkrebse. Meine Schwestern (Silvia voran) hatten wiederum grausige Angst vor den Krebsen. Es war ein großer Spaß, die beiden beinahe täglich mit so einem durchgeladenen Vieh im Anschlag die Uferböschung hochzutreiben. (Wer jetzt mutmaßt, es ginge hier um meine Vorliebe für Ego-Shooter wegen durchgeladener Süßwasserkrebse, liegt völlig falsch. Aber das wäre immerhin reichlich seltsam, zugegeben.)
Gar nicht weit weg vom See, genauer dort, wo das Familienauto immer parkte, gab's einen kleinen Kiosk. Da machten wir abends nach dem Schwimmen häufig Rast. Die Männer tranken Bier, die Frauen tranken Ichweißnichtmehr und die Kinder bekamen ein Eis. Ich mochte am liebsten diese Chemikalien zum Löffeln, wo unten in der Schale ein Kaugummi wartete.
Der Kiosk hatte eine kleine Sitzgruppe aus Holz, die stand auf Waschbetonplatten, zwischen denen ein paar Grasbüschel hervor ragten. Ich kann mich heute noch an das Gefühl erinnern, barfuß über den warmen Waschbeton zu laufen. In einem blauen Kleid mit ein bisschen weißer Spitze am Kragen. Und vielleicht ist es nur Einbildung nach all den Jahren, aber ich meine, es gab da ein altes, leer stehendes, zwei- oder dreistöckiges Bürogebäude. Auch Waschbeton, sagt meine Einbildung. Die Natur hatte es schon ein bisschen zurück erobert. Und meine Einbildung sagt mir, ich stand da häufig barfuß auf dem warmen Waschbeton des Kiosks in der Abendsonne, löffelte mein Eis und starrte Bürogebäude und Bäume und Alpen an, fasziniert vom Kontrast. Und seitdem habe ich diese seltsame Vorliebe für leerstehende, leicht heruntergekommene, leicht von der Natur zurück eroberte, mehrstöckige, sehr zweckmäßige Waschbetongebäude, die von der sommerlichen Abendsonne angeleuchtet werden. Immer, wenn ich an solch einer Szenerie vorbei komme, fühle ich eine verrückt schöne Vertrautheit. Ich könnte mir wunderbar vorstellen, in einem solchen Gebäude zu leben. In der untersten oder mittleren Etage, während der Rest weiterhin vor sich hinrottet. Drumherum viele Bäume, die Sonnenstrahlen filtern und grüne Schatten durch große Fenster auf helle Böden werfen. Dabei würde ich den ganzen Tag Eis mit Kaugummi löffeln, barfuß laufen und Musik von Underworld und/oder den Chemical Brothers und/oder Planet Funk und/oder so hören. Das ist doch seltsam, oder?

Sonntag, August 02, 2009

Ach du liebe Zeit!



Gestern ein wenig in Kindheit und Jugend gekramt und darauf eine kleine Collage zusammengestellt. Ach, ach, ach, die Zeit! Wie sie rennt! Und ja, es täuscht nicht: Gelegentlich fand ich es wohl ganz spannend, der Bruder zu sein, den ich nie hatte.
(Selbst für mich stets faszinierend: Ich konnte schon recht früh wie ein Mondkalb schauen.)