Montag, September 21, 2009

Flashmob kann jeder ...

... Flushmob ist die nächste große Herausforderung. Der geht so: Man schnappe sich 6.117 Freunde und besetze mit denen alle Zimmer (6.118) des scheppenhässlichen First-World-Hotels in Malaysia. Dann, zu einem fest verabredeten Zeitpunkt (Uhrenvergleich nicht vergessen!) gehen 6.118 Freunde mal richtig schön aufs Klo (wer nicht kann, schmeißt alte Autoreifen, die letzten fünf Jahresausgaben vom Focus oder Mode aus den Achtzigern in die Schüssel). Und dann alle gemeinsam abziehen! Hotel geht baden, Flushmob fertig.
Wenn man sich nicht gleich ans First World traut, kann man ja mit dem Luxor in Las Vegas (4.407 Zimmer) erst mal üben.

Mittwoch, September 16, 2009

Housing


Darauf stieß ich neulich bei anmut und demut und hab mich sofort verliebt. Eine Exkursion auf die Website der Architekten und ich war noch mehr verliebt.
Es wundert mich übrigens kein Stück, dass die in Seattle arbeiten und dass mein klarer Favorit am Puget Sound steht. Das letzte Mal sah ich den an einem unglaublich klaren Novembernachmittag in all seiner Größe und in all seiner Schönheit durch das Fenster eines Flugzeugs. Ich hatte (ohne Jux und mit einem brillanten Timing, wie ich finde) das auf den Ohren. Und Tränen in den Augen.

Montag, September 14, 2009

Ein Wunsch

Ich hätte gerne zwei Arten von Autobahnen. Die erste Art für den Bodensatz der Vollpfeifen, die zweite für mich (und ein paar handverlesene andere, okay, okay).

Donnerstag, September 10, 2009

In the distance I am your tourist


Schon wieder Musik, schon wieder Underworld. Weil bald Herbst ist, wegen der Farben und wegen der ganzen wundervollen Wundervolligkeit von Jumbo.

Mittwoch, September 09, 2009

Angélique und die Schlaflosigkeit

Das Bisschen, das ich derzeit schlafe, kann ich auch Quake Live spielen. Oder spaßeshalber mal wieder was schreiben. Ach ne, ich spiele lieber zuerst Quake Live.



Dass der Mensch, mit dem ich anschließend alleine auf der nächsten Karte war, Gleiches mit mir angestellt hat, verrate ich natürlich niemandem.

Hm, vielleicht doch eine kleine Geschichte zur Abwechslung. Die geht so:
Mein Auto ist aktuell beim Auto-Doktor, weil der Rußfilter-Lüfter permanent hohl dreht (literally). Also musste ich heute bzw. gestern mit Bus und Bahn heim. Zuweilen fahre ich gerne mit Bus und Bahn, dann sehe ich mal andere Menschen. Solche, von denen man gemeinhin annimmt, es gäbe sie gar nicht. Heute bzw. gestern durfte ich am Ostbahnhof tatsächlich eine junge Frau erspähen, weit jünger als ich, die einen Angélique-Roman verschnabulierte. Als sei das nicht schon erstaunlich genug! Nein, sie saß auch noch direkt neben dem Forstinninger Dorftrinker, den ich schon von früheren Auto-beim-Auto-Doktor-Busfahrten kenne -- auch olfaktorisch. Also diese Angélique-Roman-Leserin saß direkt neben dem olfaktorisch auch noch über mehrere Meter hinweg wahrnehmbaren Dorftrinker, obwohl massenhaft andere Plätze frei waren. Ein absurdes Bild, zumindest für mich. Ich muss allerdings gestehen, dass ich niemals einen Angélique-Roman las und auch nicht vorhabe, das jemals zu tun. Vielleicht sind die Angélique-Romane derartig formidabel, dass man beim Lesen das eigentliche Drumherum nicht mehr wahrnimmt. Auch nicht durch die Nase. Ich glaub' das nicht wirklich, ich glaube, ich suhle mich weiterhin in meinem Vorurteil, dass Angélique-Romane schauderhaft sind. Überdies glaube ich, dass die junge Frau sich einfach nicht getraut hat, ihren Sitzfehler zu korrigieren und es vorzog, still zu leiden. Wahrscheinlich ähnlich wie die Heldin des Romans auf ihrem Schoß.
So hat eben jeder sein Schicksal zu ertragen. Seufz! Ich kann, wie gesagt, derzeit nicht wirklich schlafen. Wobei »derzeit« in etwa die letzten vier, fünf Monate meint. Ich ahne sogar, warum das so ist, aber das ist eine andere Geschichte.

Donnerstag, September 03, 2009

You bring light in


Gegen den Regen, gegen die Weltkriegslaune. Klappt nach wie vor.
(Und natürlich ist die Album-Version mit über 9 Minuten noch viel großartiger.)

Mittwoch, September 02, 2009

Die Seele ist eine dumme Pottsau ...


... und außerdem kann ich mich nicht entscheiden.