Kleine Lobhudelei über ein Spiel nun, dessen Namen ich nicht nennen möchte, weil Ubisoft sonst vielleicht 'nen Koller bekommt (hab das doofe NDA nicht genau im Kopf). Ein paar Hinweise seien mir allerdings gestattet: Es ist der sechste, kwatsch, der dritte Teil einer, genau, einer Trilogie. Es kommen vor: Ein Orient, ein paar bis ganz viele Monster, ein böser Wesir, ein Dolch, ein elastischer Typ -- und sie! Sie, die im ersten Teil der Trilogie so unglaublich reizend war. Sie, die den elastischen Typen dazu nötige, sie zu retten. Sie, die ihn mehrfach zur Weißglut und schließlich gänzlich zum Schmelzen brachte. Sie, die in Teil 1 mit dem Typen in einem finsteren Verlies saß, ohne Hoffnung, dann seine Hand nahm und das magische Wort sagte. Das Wort, das die Mutter ihr in Kindertagen verriet und angeblich die Macht besaß, einen Ausweg zu zaubern. Und sei die Situation noch so ausweglos. Kakulukia. Der Ausgang erschien, die beiden waren frei -- und voneinander getrennt. Durch Raum, durch Zeit. Sie vergaß alles. Alles, was sie mit dem Typen erlebt hatte. Sie vergaß ihn. Weil sie ihn nie gekannt hatte (tja, der olle Zeitrumfummel-Beschiss). Und er? Er hatte nichts vergessen. Am Ende trafen die beiden sich wieder. Er rettete sie. Das nunmehr zahlloseste Mal. Auf ihre Frage, wer er denn sei, antwortete er: »Nenn' mich Kakulukia.« Dann verschwand er, ließ sie zurück. Voller Erstaunen, voller Fragen. Ein Ende zum Niederknien. Ich hatte Gänsehaut an Körperstellen, von denen ich nicht mal wusste, dass ich sie besaß. Grinste einmal um meinen Kopf.
In Teil 2 fehlte sie. Wie auch der Zauber des ersten Teils fehlte (und das brillante Leveldesign und eine halbwegs okaye Kameraführung. Dafür gab es einen der nervigsten Bossgegner der Spielegeschichte. Drecksvieh! Aber das nur nebenbei.)
Nun ist sie wieder da. Sie tut das, was sie in Teil 1 schon so meisterlich beherrschte: Sie läuft weg, läuft voraus. Legt eine Spur aus Zauber, der man einfach folgen muss. Weil es das Leveldesign will, weil es die Story will, weil der Typ es will, weil ich es will. Und seien die Abgründe noch so tief, die Sprungsequenzen noch so knifflig und die Monster noch so zahlreich -- bis zum Finale. Und dieses Mal, dieses Mal wird es ein Happy End geben. Zeit wird's.
[All we need is peace of mind...*]
*Télépopmusik -- Stop Running Away. Danke Morn, toller Song.
