Freitag, Februar 05, 2010

You'll thank me later

Ich war mal so frei, die eins weiter unten angedeutete Szene aufzunehmen und auf YouTube zu stellen (mein allererstes Video dort, yeah). Ein kleiner, ein winzig kleiner von vielen, vielen meiner Lieblingsmomente aus Mass Effect 2. Wenn man übrigens nicht auf das blaue Blinkzeichen unten rechts reagiert, dann sieht man den Burschen bald darauf wieder. Unter für ihn wenig erfreulichen Umständen.


Oh, die fantastische Stimme von Jennifer Hale. Und wer nicht glaubt, um wieviel besser Mass Effect 2 im Original als auf Deutsch ist, möge sich bitte das Vergleichsvideo auf GameStar.de anschauen. Keine Sorge, ist ziemlich bis total frei von Spoilern.

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Sonntag, Januar 31, 2010

Das Geheimnis von Mass Effect

Drei Schläge. Drei Schläge waren es, die ich dem Typen verpasst habe. Jeder saß, jeder einzelne fühlte sich richtig an. Genau so richtig, wie ein paar Stunden zuvor die Pistole des Jungen zu zerlegen und den Burschen anschließend geknickt, aber mit einer deutlich größeren Chance auf ein langes Leben vor der Söldnerrekrutierungs-stelle stehen zu lassen. Genau so richtig, wie am Ende … Joker, lose this channel!



Wer nicht völlig hibbelig darauf wartet, seinen alten Shepard in der neuen Grafik von Mass Effect 2 zu sehen, wer keinen Schmerz spürt, wenn die Normandy in dieser unfassbaren Auftaktszene zerlegt wird, wer nicht jubiliert, wenn sich die neue Normandy erstmalig vom Dock löst und gleichzeitig Bitterkeit auf der Zunge schmeckt, weil er das alte Schiff, die alte Crew vermisst, wer nicht vor Freude fast austickt, wenn er das erste Mal wieder die schnarrende Stimme* von Garrus hört, der hat den ersten Teil nicht gespielt. Oder er hat ihn gespielt, doch nicht erlebt.



Es geht in Mass Effect (1 wie 2 und sehr wahrscheinlich auch 3) niemals um die Mechanik, es geht niemals darum, ob diese Rüstung oder jene Waffe nun besser ist als eine andere. Es geht darum, der Commander dieses großartigen Schiffs zu sein. Es geht darum, durch seine Entscheidungen, seien sie auch noch so gering, die ganz eigene Geschichte und die anderer zu schreiben. Dass gerade Letzteres nur eine Illusion ist, bleibt dabei unwichtig. Spiele sind immer nur Illusion und den wenigsten gelingt es, eine gute zu sein. Aber ein paar, ein paar ganz seltene Exemplare schaffen eine derart fantastische, tiefe und erlebenswerte Welt, dass man aus ihr nicht mehr hinaus möchte. Und wenn man es dann schließlich muss, fühlt man so etwas wie Verlust. Das Fühlen ist das Geheimnis von Mass Effect.



*Wer's auf Deutsch spielt, kommt in die Hölle!

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Donnerstag, Januar 21, 2010

Discover! The! Cosmos!

Dilettantisch. Sieht aus wie die Homepage eines Internet-Neulings von vor zehn Jahren. Ach, schlimmer. Trotzdem: Seit ich die Site bei Gunnar in den Sonntagslinks entdeckte, befindet sie sich fest in meinen Bookmarks und wird daraus auch nie wieder verschwinden. Warum? Wegen sowas. Und wegen all dem anderen dort.

Sonntag, Januar 17, 2010

Music Effect 2

Wer sich traut, kann übrigens schon mal reinhören. Die tragenden Motive aus dem ersten Teil sind auch jetzt wieder die tragenden Motive, ohne dabei auch nur einen Hauch alt zu klingen. The Normandy Reborn, The End Run, Suicide Mission ... jeder Ton ein Bild in meinem Kopf, jeder Ton Gänsehaut, jeder Ton pure Euphorie.

(Musste mir den Soundtrack gleich am Erscheinungstag (15.01.) zulegen. Und jajaja, ich weiß, ich hab' sie nicht mehr alle. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur überproportional begeisterungsfähig. Wahrscheinlich ist es beides zusammen.)

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Donnerstag, Januar 14, 2010

Soeben die beste ...

... Facebook-Freundschaftsanfrage ever erhalten: Hiho, Ms "The Council can kiss my ass!" Haha, großartig!

(Das mit Mass Effect wird hier wahrscheinlich erst irgendwann nach dem 26. Januar zum Erliegen kommen. Dann fällt nämlich das Online-NDA für Mass Effect 2. Und ja, ich hab's gespielt. Und nein, ich werde auch in den Kommentaren vor dem 26. nichts dazu sagen. Wobei -- vielleicht schon mal das ganz flott: Ich hab's gar nicht gespielt, ich hab's gelebt.)

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Freitag, Januar 01, 2010

Music Effect

Mass Effect hätte ich ja nicht nur eines der tollsten Spielerlebnisse der vergangenen Jahre zu verdanken, sondern auch eine neue musikalische Leidenschaft. Faunts! Das ist die Band, die den zum Niederknien grandiosen Rausschmeißersong (M4, Pt. II) des Spiels zu verantworten hat. Ab zirka 6:16 werde ich regelmäßig kirre vor Glückstaumel. Wie verdammt richtig können sich Töne eigentlich anhören? Aber wo war ich? Ach ja, Faunts. Musste mir sofort das Mini-Album, auf dem der Rausschmeißersong zu finden ist, bei iTunes kaufen (erm, den gesamten fantastischen, fantastischen, fantastischen Soundtrack von Mass Effect übrigens auch). M4 der schlichte und mir bis jetzt noch schleierhafte Name des Albums. Motorway 4? Irgendwie sowas. Oder was ganz anderes. Egal! Nicht egal: Kann man sich in Gänze bei Last.fm anhören. Sollte man auch dringend tun, wenn man der Meinung ist, einen guten Musikgeschmack zu haben. Um's dann ebenfalls zu kaufen.

(Ach ja, frohes Neues noch euch allen!)

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Mittwoch, Dezember 30, 2009

Nur alle Jubeljahre

Neulich war mir nach Rollenspiel. Da war mir nach großem Abenteuer in fremden Landen, nach Heldentaten, von denen folgende Generationen Lieder singen würden. Dragon Age: Origins sprang mich förmlich an, und ich wich nicht aus. Ich hätte es tun sollen, denn nach etwa einer Stunde war mir schon die Lust vergangen. Zu lasch, zu uninspiriert die Erzählung, zu farblos die Charaktere. Nichts packte mich. Alles nervte nur. Ich gab enttäuscht auf. Wieso ich dann ausgerechnet nach dem bis dahin noch ungespielten Mass Effect von 2007 (Xbox 360) beziehungsweise von 2008 (PC) als Ersatz griff, ist mir noch immer nicht klar. Immerhin stammen Dragon Age und Mass Effect aus dem selben Entwicklerhaus, doch nicht vom gleichen Team. Ich glaube, es hatte minimal etwas damit zu tun, dass mir der Name Shepard durchaus geläufig war und ich mal gehört hatte, dass er/sie (je nach Spielervorliebe) ein bemerkenswerter Charakter sei und damit, dass der Mann respektive die Frau mit einer Stimme bedacht worden ist. Mit einer sehr passenden Stimme. Zumindest die weibliche Shepard-Variante in der englischen Version. Das Alter Ego in Dragon Age bleibt stumm. Ein gigantisch idiotischer Fehler!
Wie auch immer -- statt Dragon Age also Mass Effect. Statt Fantasy plötzlich Science Fiction. Ich war skeptisch. Ungefähr bis zu dem Moment, in dem ich das erste Mal die Menü-Musik hörte und instinktiv wusste: Das wird was. Fort war die Skepsis. Und die kam auch nicht mal ansatzweise wieder. Ich hab' gelacht, ich hab' geflucht, ich hab' gejohlt, ich hab' vor Freude in die Hände geklatscht, ich hab' gezittert wie Espenlaub. Ich hatte in den ungefähr 17 Stunden so oft eine Gänsehaut, wie im bald vergangenen 2009 zusammen nicht. Und warum? Weil Mass Effect eine unfassbar großartige Geschichte erzählt, die im richtigen Verhältnis gute und durchdachte Fragen stellt, gute und durchdachte Antworten liefert sowie gute und durchdachte Überraschungen präsentiert. Mit großartigen Figuren, die in großartigen Dialogen großartige Sätze sagen und einem deswegen recht bald wirklich wichtig werden.


Ashley oder Kaidan? ASHLEY ODER KAIDAN? NEEEEIIIIIIN ...

Das alles in großartigen Bildern. So großartig, dass nicht mal das oft entsetzliche Leveldesign, die saublöde Inventarverwaltung und die ganzen anderen Macken an der Großartigkeit kratzen können. So großartig, dass ich die gesamten Credits (mit fulminant passender Musik unterlegt) mit einer Mischung aus schmerzlicher Wehmut und brodelnder Euphorie über den Bildschirm hab' laufen lassen. Vor etwa anderthalb Stunden war das. Und ich bin noch immer völlig weggebeamt. Das wird sich wahrscheinlich auch den Rest des Tages nicht ändern.
Mass Effect, ein Spiel, wie es nur alle Jubeljahre auftaucht. Wobei -- es ist als Trilogie angelegt, Teil 2 erscheint bald. Und Kollege Matschijewsky, der's aus Testgründen schon spielen darf (aaaargh!), behauptet ... ach, egal. Ich kann's jedenfalls kaum erwarten, wieder in die Normandy (Version 2) zu steigen.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott! Milchstraße, Citadel, Kaidan (logisch), ich komme wieder!

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Dienstag, Dezember 22, 2009

Put the rat poison in the tea!*



Okay, okay, der erste Teil ist noch ein bisschen müde, aber es wird besser. Oh, und wie es besser wird! Übrigens keine Sorge, man gewöhnt sich an die Stimme.
*aus Folge 3

Sonntag, Dezember 20, 2009

(Pete und) ich



Wenn man an einem Sonntagnachmittag bei zirka -9°C mutterseelenallein übers beschneete Feld geht, am Horizont die Sonne rot hinter den Wolken verschwinden sieht und Pete Standing Alone von Boards of Canada knallelaut auf den Ohren hat, weiß man auch nicht so genau, ob's nun der bitterkalte Wind ist, der einem die Tränen in Augen treibt oder die fast unerträgliche Schönheit des Moments.

Mittwoch, Dezember 16, 2009

Lotto spielen?

Da brat mir doch einer 'nen Storch -- hab' ich nicht gedacht, aber hätte ich denken können, als ich neulich im Media Markt auf die Schnelle eigentlich nur ein neues DVD-Laufwerk erstehen wollte, weil das alte am Nachmittag den Dienst schließlich in Gänze aufgegeben hatte. Wenn ich's recht überlege, hätte ich auch kein DVD-Laufwerk kaufen müssen, denn soooo super finde ich Dragon Age nun nicht. Aber kann ich vorher wissen, dass mich das Spiel mit schnarchigen Klischeefiguren, aufgesetzten Dialogen und einer Handlung, die eine neue Definition von Vorhersehbarkeit darstellt, langweilt? Na gut, ich bin ungerecht, ich übertreibe.
Jedenfalls ich nach Auswahl des Laufwerks noch rüber zu den DVDs. Latsch ein wenig durch die Gänge, verharre hier, verharre da, klemm mir den neuen Harry Potter unter den Arm, latsch ein wenig weiter durch die Gänge, verharre hier, verharre da. Denke mit einem gut hörbaren Seufzer, wie gerne ich mal wieder Peter's Friends sehen würde. Schaue am Regal vor mir runter. Und kann's nicht fassen.



Peter's Friends sah ich das erste und bis vorgestern letzte Mal im vergangenen Jahrhundert. Lief irgendwann abends im WDR oder so. Und hossa, hatte ich eine verklärte Erinnerung an den Film! So toll ist er dann nämlich auch wieder nicht. Aber immerhin besser als Dragon Age. Doch nur minimal.